Bei Apple könnte mit dem Chefwechsel auch die Zeit der extremen Sparsamkeit enden.
John Ternus übernimmt in zwei Wochen den Chefposten bei Apple – und könnte laut Bank of America eine wichtige Strategie von Tim Cook ändern.
Die Zukunft unter Ternus würde demnach so aussehen: weniger Fokus auf gigantische Aktienrückkäufe, mehr Investitionen in KI, Forschung und neue Produkte.
Apple öffnet die Kriegskasse
Ein erstes Signal: Apple verfolgt das langjährige Ziel, seine hohen Barreserven auf „net cash neutral“ zu reduzieren, nicht mehr offiziell.
Analyst Wamsi Mohan sieht darin Spielraum für „höhere Investitionen in Forschung und Entwicklung, Investitionsausgaben und größere Übernahmen“.
KI zwingt Apple zum Umdenken
Der Druck wächst, denn Microsoft, Google und Meta investieren deutlich aggressiver in künstliche Intelligenz.
New CEO John Ternus likely to shake up Apple’s spending strategyhttps://t.co/YI0br9Gv4e
— MacDailyNews (@MacDailyNews) August 20, 2026
Unter Ternus könnte Apple deshalb auch größere KI-Firmen zukaufen – etwas, das unter Cook eher untypisch war.
Ausgaben steigen bereits kräftig
Der Kurswechsel hat offenbar schon begonnen. Im dritten Geschäftsquartal erhöhte Apple seine Ausgaben für Forschung und Entwicklung um 32 Prozent auf 11,7 Milliarden Dollar.
Die gesamten Betriebskosten stiegen um 23 Prozent auf 19,1 Milliarden Dollar.
Ternus könnte Tempo machen
Mohan erwartet zwar, dass „vieles im Kern von Apple unverändert bleibt“. Doch ausgerechnet bei Investitionen könnte der Hardware-Veteran Ternus neue Prioritäten setzen.
Apple würde damit einen Teil seiner gewaltigen Finanzkraft stärker in die KI-Zukunft statt in die eigene Aktie stecken.
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