Apple legt beim neuen Mac Studio den Schwerpunkt auf den Ausbau von Rechenleistung für Anwendungen.
Der M5 Ultra steckt im neuen Mac Studio – ab 22.9. erhältlich, ab 2999 Euro – und verbindet erstmals vier Chips zu einem System. Er bietet bis zu 36 CPU- und 80 GPU-Kerne, 512 GB gemeinsamen Speicher und eine Bandbreite von 1,2 TB/s.
Viel schneller als noch der M3 Ultra
Laut Apple liegt die Grafikleistung bis zu 40 Prozent über dem M3 Ultra. Die maximale GPU-Leistung für KI soll sogar 4,5-mal höher ausfallen. Damit bestätigen sich Berichte über einen M5 Ultra für den Mac Studio. Gedacht ist der Chip für anspruchsvolle Video-, 3D-, Forschungs- und KI-Projekte.

Während der Mac mini das Feld der kompakten Desktop-Rechner abdeckt, wartet der Mac Studio mit einer spezialisierten Hardware-Funktion für Profi-Szenarien auf. Möglich wird dies durch das Zusammenspiel von Thunderbolt 5 und der Netzwerktechnologie RDMA (Remote Direct Memory Access).
Kopplung von bis zu vier Mac Studio möglich
Über diese Schnittstellen lassen sich bis zu vier Mac-Studio-Systeme direkt miteinander koppeln, um die Hardware-Ressourcen zu bündeln und einen massiven, gemeinsam genutzten Arbeitsspeicherpool zu bilden.
Ein solcher Verbund ermöglicht das lokale Ausführen und Verarbeiten extrem umfangreicher Open-Weight-KI-Modelle im Grenzbereich und erreicht bei vier zusammengeschalteten Geräten im Vergleich zu einem einzelnen System eine bis zu dreifache Geschwindigkeit bei der KI-Inferenz.
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