Beim iPhone-Giganten verschieben sich die Gewichte so stark wie nie zuvor.
Jahrelang stammte mehr als die Hälfte des Foxconn-Umsatzes aus dem Geschäft mit Apple. Nun ist der Anteil auf unter 29 Prozent gefallen.
Dabei baut der wichtigste iPhone-Fertiger keineswegs weniger Apple-Smartphones.
KI-Server überholen das iPhone
Der Grund ist der KI-Boom. Foxconns Cloud- und Netzwerksparte, die vor allem Server für Künstliche Intelligenz produziert, steuerte im vergangenen Quartal erstmals 51 Prozent zum Umsatz bei.
Die Sparte für Unterhaltungselektronik inklusive iPhone kam nur noch auf 29 Prozent.
Der Wandel bleibt
Foxconn hält diese Verschiebung für dauerhaft. CEO Michael Chiang erklärte, Cloud-Investitionen würden „in den nächsten Jahren zum wichtigsten Wachstumstreiber für Hon Hai werden“.
Foxconn used to make half its revenue from Apple; now it’s below 29% https://t.co/6yOmreItd3 by @benlovejoy
— 9to5Mac (@9to5mac) August 12, 2026
Vom iPhone zur KI
Dabei bleibt Foxconn Apples wichtigster Fertigungspartner. Das Werk in Zhengzhou war einst für rund 80 Prozent der weltweiten iPhone-Produktion verantwortlich. Parallel verlagert Apple Teile der Fertigung aus China in andere Länder.
Anleger bleiben skeptisch
Auch Apple-Chipfertiger TSMC profitiert massiv vom KI-Boom.
Doch Investoren fürchten eine mögliche KI-Blase: Foxconns Aktie legte 2026 bislang 17 Prozent zu – deutlich weniger als der taiwanische Gesamtmarkt mit 57 Prozent.
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