WhatsApp macht einen wichtigen Schritt zu (etwas) mehr Privatsphäre.
Der Meta-Messenger aus dem Schattenreich von Mark Zuckerberg führt jetzt schrittweise Benutzernamen ein (iTopnews berichtete). Damit können Nutzer miteinander kommunizieren, ohne Fremden ihre Handynummer zeigen zu müssen.
Besonders in großen Gruppen ist das ein Vorteil. Die Funktion bleibt freiwillig, bestehende WhatsApp-Kontakte funktionieren wie gewohnt weiter.
Der Rollout läuft
Erste iPhone-Nutzer können bereits einen Benutzernamen verwenden. Nun erscheint bei ausgewählten Nutzern zusätzlich beim Anlegen neuer Kontakte ein Feld für den WhatsApp-Namen.
Dort lässt sich der Benutzername neben Name und Telefonnummer speichern.
Weniger Chancen für Betrüger
Wer nur seinen Benutzernamen weitergibt, schützt seine Telefonnummer vor Unbekannten.
Das erschwert etwa betrügerische SMS oder unerwünschte Einladungen in Gruppen. Ein Pseudonym bietet dabei mehr Privatsphäre als der echte Name.
WhatsApp is rolling out a new feature allowing users to add unique usernames when creating new contacts. This update enhances privacy and aligns WhatsApp with other messaging platforms that offer similar functionality. Users can now associate a username alongside a contact’s name… pic.twitter.com/PfRwcsRSqa
— The Daily Tech Feed (@dailytechonx) August 12, 2026
Meta kennt die Nummer weiterhin
Anonym wird WhatsApp dadurch nicht: Für das Konto bleibt eine Handynummer erforderlich.
Verbraucherschützer warnen zudem davor, denselben Namen wie bei Instagram oder Facebook zu verwenden. Das könnte Meta die plattformübergreifende Profilbildung erleichtern.
Zusätzlicher PIN-Schutz
Empfohlen wird der sogenannte Benutzernamenschlüssel. Mit diesem PIN-Code lässt sich kontrollieren, wer über den Benutzernamen Kontakt aufnehmen darf.
Fazit: mehr Privatsphäre gegenüber Fremden – aber nicht gegenüber WhatsApp und Meta.
Hinweis: Artikel enthält Affiliate-Links. Was ist das? Foto: iTopnews

