AirBuddy 3 ist ein feines Mac-Werkzeug, über das wir schon mehrfach informiert haben.
AirBuddy war schon bisher eine dieser kleinen Mac-Apps, die Apple fast selbst hätte bauen können.
Die Mac-App von Entwickler Guilherme Rambo macht vor allem das Zusammenspiel des Macs mit AirPods, iPhone, iPad, Apple Watch und anderem Apple-Zubehör komfortabler. Sie erweitert Funktionen, die macOS von Haus aus nur eingeschränkt anbietet.
Die neue Version wird nun deutlich ausgebaut: Statt nur AirPods zu verwalten, wird die App stärker zur Steuerzentrale für Zubehör.
Neues Action HUD sitzt jetzt genau dort, wo ihr es wollt
AirBuddy 3 ist ab sofort für den Mac verfügbar und bringt laut Entwickler mehr als 150 Neuerungen und Verbesserungen mit. Dazu gehören ein neues Design, mehr Anpassungen, ein Now-Playing-Widget und ein überarbeitetes Magic Handoff.
Direkt sichtbar wird vor allem das neue Action HUD. Es lässt sich oben am Bildschirm frei platzieren und in großer oder kleiner Ansicht nutzen. Auf MacBooks mit Notch können unterstützte Hinweise sogar direkt an der Kameraleiste erscheinen.
Widgets, Now Playing und mehr Kontrolle auf dem Desktop
Auch die Widgets wurden deutlich ausgebaut. Sie können auf dem Desktop Infos zu Akkuständen, AirPods-Steuerung und Medienwiedergabe anzeigen. Das neue Dashboard unterstützt zudem Liquid Glass unter macOS Tahoe.
Eine der größeren Neuerungen ist Now Playing. AirBuddy zeigt Cover, Wiedergabeinfos und Bedienelemente auf dem Desktop, Sperrbildschirm, im Action HUD oder in macOS-Widgets. Per globalem Tastenkürzel lässt sich die Ansicht ebenfalls schnell aufrufen.
Mehr Automationen – und weniger nervige Audio-Wechsel
Spannend wird es für Power-User bei AppleScript und Kurzbefehlen. AirBuddy 3 kann Geräte- und Akkuinfos, Audio-Routen, Hörmodi und Spatial Audio auslesen. Auch Bluetooth-Geräte verbinden, trennen oder Magic Handoff starten klappt nun automatisiert.
Neu ist außerdem Audio Input Lock. Damit bleibt der Mac beim gewählten Mikrofon oder Eingabegerät, statt plötzlich zu wechseln. Für iPhone, iPad und Apple Watch soll zudem eine neue Engine die Akku- und Ladeinfos zuverlässiger aktuell halten.
AirBuddy 3 benötigt macOS 14 oder neuer und kostet für Neukäufe 20 US-Dollar. Für Besitzer von AirBuddy 2 gibt es je nach Kaufzeitpunkt kostenlose oder vergünstigte Upgrades (20 $). Auch ein Update über Setapp soll bald folgen.
Die wichtigsten Funktionen von AirBuddy 3 im Überblick
- AirPods komfortabler verwalten: AirBuddy zeigt beim Öffnen des Ladecase ein Statusfenster ähnlich wie auf dem iPhone. Verbindung, Akkustand, Hörmodi, Spatial Audio und weitere Einstellungen lassen sich direkt steuern.
- Akkustände zentral anzeigen: Neben AirPods können auch iPhone, iPad, Apple Watch sowie Magic Mouse, Keyboard und Trackpad überwacht werden. Dafür gibt es Desktop-, Sperrbildschirm- und andere Widgets.
- Akku-Warnungen: AirBuddy kann beispielsweise melden, wenn ein bestimmtes Gerät fast leer oder vollständig geladen ist.
- Magic Handoff: Zubehör kann zwischen mehreren Macs übertragen werden. In AirBuddy 3 lässt sich das inzwischen auch über Kurzbefehle automatisieren.
- Audio Input Lock: Das Mikrofon bzw. der Audioeingang des Macs lässt sich auf ein bestimmtes Gerät festlegen. Damit verhindert AirBuddy, dass macOS unerwartet auf ein anderes Mikrofon wechselt.
- Now Playing: AirBuddy bietet eigene Anzeigen und Widgets für aktuell abgespielte Medien.
- Eigene HUDs: Lautstärke-, Helligkeits- und andere Aktionen können mit AirBuddy-eigenen Einblendungen dargestellt werden.
- macOS-27-Unterstützung: Die aktuelle AirBuddy-3-Beta wird bereits speziell an macOS 27 angepasst.
Hinweis: Artikel enthält Affiliate-Links. Was ist das? Fotos: AirBuddy


