Apple trotzt der Flaute – und setzt ein deutliches Ausrufezeichen.
Der weltweite Smartphone-Markt steckt in einer tiefen Krise: Laut Counterpoint Research wurden im zweiten Quartal 2026 so wenige Geräte ausgeliefert wie seit 2013 nicht mehr.
Dennoch legte Apple zu und steigerte seine iPhone-Auslieferungen im Jahresvergleich um drei Prozent. Der Marktanteil kletterte auf einen Rekordwert von 20 Prozent.
iPhone 17 bleibt Zugpferd
Besonders die iPhone-17-Serie sorgte für Rückenwind. Counterpoint: „Die iPhone-17-Serie blieb das weltweit meistverkaufte Modell.“ Apple profitierte zudem von einer stabilen Nachfrage in wichtigen Märkten.
Keine Preiserhöhung
Bemerkenswert: Apple war laut den Marktforschern „der einzige große Hersteller, der im Quartal auf Preiserhöhungen verzichtete“.
Marktführer blieb zwar Samsung mit 24 Prozent, wuchs aber vor allem dank der Galaxy-S26-Serie und starker Rabattaktionen.
Report: Apple hits record 20% global smartphone shipment share as market plunges https://t.co/7o82eIMkh7 by @mvcmendes
— 9to5Mac (@9to5mac) July 13, 2026
China bleibt Problem
Schwach entwickelte sich dagegen China. Trotz früher Sonderangebote vor dem Shopping-Festival 618 gingen die iPhone-Auslieferungen dort zurück.
Auch ältere iPhone-Modelle verkauften sich schlechter.
Schwierige Aussichten
Counterpoint erwartet für 2026 einen Rückgang der weltweiten Smartphone-Auslieferungen um rund 14 Prozent.
Schuld seien anhaltende Speicherengpässe. Hersteller dürften deshalb verstärkt auf ältere Modelle und generalüberholte Geräte setzen.
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