Netflix stellt die Profilverwaltung grundlegend um und nervt damit viele seiner User.
Denn das Unternehmen fordert Abonnenten aktuell schrittweise dazu auf, fast jedes Unterprofil – ausgenommen Kinderprofile – mit einer eigenen E-Mail-Adresse und separaten Zugangsdaten zu verknüpfen.
Eigenständige Konten für alle
Aus den ehemals einfachen Profilen einer geteilten Mitgliedschaft werden dadurch eigenständige Nutzerkonten. Laut Netflix bietet dies mehr Sicherheit (z. B. durch Zwei-Faktor-Authentifizierung).

Gleichzeitig dient die Maßnahme dazu, das Teilen von Passwörtern zum Account-Sharing weiter einzudämmen. In der Nutzerschaft sorgt die Änderung für viel Kritik. Familien empfinden die zusätzlichen Login-Hürden beim Wechseln auf gemeinsamen Geräten als umständlich.
Einschränkungen auf mehreren Ebenen
Zudem gibt es Datenschutzbedenken, da Netflix die neuen E-Mail-Adressen laut Richtlinien für Werbung an Marketingpartner weitergeben darf. Auch Single-Nutzer, die mehrere Profile als Sortierhilfe für Genres genutzt haben, werden durch den Zwang zu mehreren E-Mail-Adressen blockiert.
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