Mehr iPhone-Käufer greifen zu – obwohl der Smartphone-Markt schwächelt.
Apple profitiert derzeit von einer ungewöhnlichen Strategie: Während viele Hersteller ihre Smartphone-Preise wegen steigender Kosten erhöhen mussten, blieb das iPhone vorerst noch preislich stabil.
Das zahlt sich aus. Laut Marktforscher Omdia erreichte Apple im zweiten Quartal 2026 mit 20 Prozent den höchsten Marktanteil seiner Geschichte für diesen Zeitraum.
Erfolgreiches iPhone 17
Ein wichtiger Grund ist der starke Verkaufsstart der iPhone-17-Serie. Normalerweise zählt das zweite Quartal zu Apples schwächster Verkaufsphase. Diesmal sorgten viele Upgrader jedoch für überraschend gute Zahlen.
Konkurrenz unter Druck
Weltweit gingen die Smartphone-Lieferungen zwar um vier Prozent zurück.
Schuld ist vor allem der anhaltende Mangel an Speicherchips, der die Bauteilpreise massiv steigen lässt. Viele Hersteller mussten deshalb ihre Geräte verteuern.
Apple’s Steady iPhone Pricing Pays Off as Rivals Scramble https://t.co/2mKjQ9Sj3c pic.twitter.com/waRJoTpP3f
— MacRumors.com (@MacRumors) July 13, 2026
Teure Chips, große Sorgen
Omdia berichtet, einige Hersteller zahlten inzwischen ein Mehrfaches für Speicherchips im Vergleich zum Vorjahr.
Gleichzeitig schrumpft das Angebot günstiger Smartphones, weil viele Anbieter höherpreisige Modelle bevorzugen.
Bleibt das iPhone günstig? Eher nicht…
Noch hält Apple die iPhone-Preise stabil – obwohl andere Produkte zuletzt teurer wurden.
Beobachter sind jedoch skeptisch, dass das auch für die kommende iPhone-18-Generation gelten wird. Bislang verschafft die Preisstabilität Apple jedoch einen klaren Wettbewerbsvorteil.
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