Apple soll härter gegen digitale Erpressung Minderjähriger vorgehen.
Australiens Online-Sicherheitsbehörde eSafety fordert von Apple, Google und Meta deutlich mehr Einsatz gegen sogenannte Sextortion.
Dabei werden meist Jugendliche durch Flirts im Netz dazu gebracht, intime Fotos zu verschicken. Anschließend drohen Täter, die Bilder an Familie und Freunde zu senden, falls kein Geld gezahlt wird.
Kritik an iMessage
Laut dem Bericht erkennen die Plattformen typische Erpresser-Nachrichten nicht zuverlässig genug.
Apple solle solche wiederkehrenden Textmuster in iMessage ähnlich erkennen wie bereits Nacktbilder für Kinder – und Betroffenen das Melden solcher Fälle erleichtern.
Millionen betroffen
Die Behörde spricht von einem großen Problem: Mehr als zehn Prozent der 16- bis 18-Jährigen seien bereits Opfer geworden.
Safety regulator says Apple needs to do more to combat sextortion https://t.co/Qad48SIOZr by @benlovejoy
— 9to5Mac (@9to5mac) July 14, 2026
Mehr als die Hälfte der Betroffenen erlebte die Erpressung schon vor dem 16. Geburtstag.
Datenschutz als Chance
Da iMessage Ende-zu-Ende-verschlüsselt ist, schlägt die Behörde eine Analyse direkt auf dem Gerät vor.
So ließen sich verdächtige Nachrichten erkennen, ohne die Privatsphäre zu gefährden.
Hoffnung auf iOS 26.6
Ein Entwickler entdeckte bereits in der Beta von iOS 26.6 eine Funktion zur Erkennung bösartiger Nachrichten.
Ob Apple damit auf die Forderungen reagiert, ist bislang offen.
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