In wenigen Wochen, am 30. Juli, gibt Apple seine Quartalszahlen für das dritte Fiskalquartal 2026 bekannt.
Erwartet wird aktuell ein Umsatzwachstum von 14 bis 17 Prozent im Jahresvergleich, was einer Steigerung von 94 Milliarden US-Dollar im Vorjahresquartal auf bis zu 110 Milliarden US-Dollar entsprechen würde. Die Bruttomarge soll sich voraussichtlich zwischen 47,5 und 48,5 Prozent einpendeln.
Letzter Analysten-Call für Noch-CEO Tim Cook
Diese zugehörige Telefonkonferenz zu den Quartalszahlen markiert einen historischen Meilenstein: Es wird der 90. und wohl letzte Auftritt von Tim Cook in seiner Rolle als CEO sein, nachdem bekannt wurde, dass John Ternus im September seine Nachfolge antreten wird.

Die darauffolgenden Ergebnisse für das vierte Quartal im Oktober fallen bereits in die Amtszeit des neuen Chefs. Produktseitig verlief das dritte Quartal ruhig; die einzige Neuvorstellung waren die AirPods Max 2, welche die Bilanz jedoch kaum spürbar beeinflussen dürften.
Viele neuere Produkte verkaufen sich inzwischen gut
Stattdessen schlagen nun erstmals die Ende März eingeführten Geräte voll zu Buche, darunter das iPad Air mit M4-Chip, das MacBook Neo, neue Macs mit M5-Prozessoren, sowie das iPhone 17e. Überschattet wird das Quartal allerdings von massiven Preiserhöhungen, die am 25. Juni Realität wurden.
Tim Cook hatte diesen Schritt zuvor aufgrund explodierender Kosten für Speicherbausteine als „unvermeidbar“ bezeichnet. Die Anpassungen treffen die gesamte Produktpalette hart: Das MacBook Air verteuerte sich im Einstieg auf 1.299 US-Dollar, das MacBook Neo stieg auf 699 US-Dollar und das Basismodell des MacBook Pro wurde um 300 US-Dollar teurer.
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