Eine gefälschte Bitcoin-Wallet im App Store bringt Apple in Erklärungsnot – und vor Gericht.
Apple bewirbt den App Store seit Jahren als sicheren Ort für Apps. Kunden vertrauen darauf, dass jede App geprüft und sicher ist. Drei Nutzer klagen jetzt, weil sie über eine gefälschte Bitcoin-Wallet-App viel Geld verloren haben.
Fake-App im Store: Der Vorwurf trifft Apples Kernversprechen
In der Klage heißt es, Apple habe Apps nicht ausreichend geprüft und überwacht. Die Kläger sollen auf Apple Versprechen, jede App im Store vor Veröffentlichung zu prüfen, vertraut haben und deshalb eine Sparrow-Wallet-App für iOS als echt gehalten haben – obwohl es sich angeblich um eine Betrugs-App handelte.
Sparrow Wallet gibt es offiziell nur für Windows, macOS und Linux. Eine iOS-App existiert nicht. Genau diese Lücke sollen Betrüger genutzt haben, um Nutzer zur Eingabe sensibler Daten zu bringen und anschließend Bitcoin abzuziehen.

Drei Kläger fordern ihr Geld zurück
Betroffen sind laut Klage James Ramirez, Christopher Ellis und Jalen Delgado. Die angeblichen Verluste: rund 875.000 Dollar, 840.000 Dollar und 120.000 Dollar. Insgesamt geht es also um etwa 1,8 Millionen Dollar.
Besonders bitter: Der Sparrow-Entwickler Craig Raw hatte auf X schon früher vor Fake-Versionen im App Store gewarnt. Apple soll angeblich teils langsam reagiert haben. Die Kläger fordern nun Schadenersatz – inklusive Erstattung der verlorenen Gelder.
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