Dank US-Investitionen und einem Intel-Deal soll Apple letztes Jahr eine Zoll-Ausnahme erhalten haben.
Apple hat sich im vergangenen Jahr wohl nicht nur mit großen Investitionsversprechen in den USA vor Trumps Zöllen schützen können. Anscheinend soll auch ein möglicher Chip-Deal mit Intel eine wichtige Rolle gespielt haben.
Intel als Eintrittskarte für Apples Zoll-Ausnahme?
Der Hintergrund: Die Trump-Regierung plante offenbar Zölle von 100 Prozent auf importierte Halbleiter. Für Apple wäre das heikel gewesen, weil viele zentrale Komponenten für iPhone, Mac und andere Geräte weiter aus internationalen Lieferketten kommen.
Laut einem Bericht des Wall Street Journal war Tim Cook im vergangenen Sommer in Washington, um genau diese Zölle abzuwenden. Apple bekam am Ende eine Ausnahme – nachdem der Konzern zugesagt hatte, Hunderte Milliarden Dollar zusätzlich in den USA zu investieren.

Trump und Lutnick sollen Intel ins Spiel gebracht haben
In den Gesprächen sollen Präsident Donald Trump und Handelsminister Howard Lutnick auch Intel angesprochen haben. Die Idee: Apple könnte künftig einige seiner Chips in Intels US-Fabriken fertigen lassen.
Später verkündete Trump über Truth Social, Apple werde Intel-gefertigte Chips für einige Produkte nutzen. Laut dem Bericht sollen darunter Chips für MacBooks und iPhones fallen. Welche Bauteile genau gemeint sind, bleibt aber offen.

Kein Comeback alter Intel-Macs
Wichtig ist: Das wäre wohl kein Zurück zu den alten Intel-Prozessoren im Mac. Apple würde seine Chips weiterhin selbst entwickeln, Intel wäre dann eher Fertigungspartner – ähnlich wie TSMC heute für viele Apple-Silicon-Chips.
Für Apple hätte der Deal gleich mehrere Vorteile: mehr politische Rückendeckung in den USA, eine breitere Chip-Lieferkette und weniger Risiko bei neuen Strafzöllen. Ob daraus am Ende wirklich große Stückzahlen entstehen, bleibt aber abzuwarten.
Hinweis: Artikel enthält Affiliate-Links. Was ist das? Bilder: Apple/Tim Cook, Pixabay
