Apple hat heute Abend die Preise für Apple Music in Deutschland angehoben.
Nach der letzten Anpassung aus dem Jahr 2022 müssen Neukunden und Bestandskunden künftig mehr für den Musikstreamingdienst bezahlen. Am Funktionsumfang ändert sich dagegen nichts.
Alle Tarife mit Aufschlag
Das Einzelabo steigt von 10,99 auf 11,99 Euro pro Monat. Für das Familienabo werden künftig 19,99 statt bisher 16,99 Euro fällig. Auch Studierende zahlen mehr: Der Preis erhöht sich von 5,99 auf 6,99 Euro monatlich. Damit verteuert Apple sämtliche regulären Apple-Music-Abonnements in Deutschland.
Keine neuen Funktionen
Trotz der höheren Preise bleibt das Angebot unverändert. Apple Music bietet weiterhin Zugriff auf mehr als 100 Millionen Songs, werbefreies Streaming, Offline-Downloads sowie Funktionen wie Lossless Audio und 3D-Audio ohne zusätzliche Kosten. Neue exklusive Features, die die Preiserhöhung begleiten würden, wurden nicht angekündigt.
Teil einer größeren Preisrunde
Die höheren Musikpreise kommen nicht überraschend. Apple erklärt sie mit steigenden Lizenzkosten.
Bereits in den vergangenen Wochen hatte Apple die Preise zahlreicher Hardware-Produkte sowie AppleCare+ in Deutschland angehoben. Als Grund nannte das Unternehmen unter anderem gestiegene Kosten für Komponenten wie Speicherchips. Nun folgt auch der Streamingdienst diesem Trend.
Konkurrenz ebenfalls teurer
Mit der Anpassung reiht sich Apple in eine Entwicklung ein, die viele Streaminganbieter betrifft. Auch andere Musik- und Videodienste haben ihre Abopreise zuletzt erhöht.
Auch iCloud+ mit Preisaufschlag
Laut einer aktualisierten Version des iCloud-Supportdokuments hat Apple die Preise für iCloud+ in Nigeria, der Türkei, Vietnam, Japan, Ägypten, Neuseeland, den Philippinen und Indonesien erhöht.
Die Preiserhöhungen liegen je nach Tarif und Land zwischen 11 und 55 Prozent.
Hinweis: Artikel enthält Affiliate-Links. Was ist das? Foto: Apple

