Apple nutzt für einige seiner aktuellen und kommenden KI-Funktionen ab sofort auch Server von Google.
Um die Nutzer darüber zu informieren und deren Einverständnis einzuholen, integriert der Konzern sowohl in iOS 27 als auch in iOS 26 eine neue Pop-up-Abfrage. Diese Benachrichtigung erscheint, sobald Daten an die Google Cloud übermittelt werden sollen.
Viele Apple KI-Features nutzen Google-Server
Das passiert etwa bei den neuen Funktionen zur Formengenerierung in iWork unter iOS 26 oder bei KI-Features in Freeform unter iOS 27. Auch die jüngsten Updates für das Apple Creator Studio nutzen diese Technologie bereits, was den flächendeckenden Einsatz der Google-Infrastruktur untermauert.

Der Schritt überrascht, da Apple beim Start von Apple Intelligence im Jahr 2024 für sein Sicherheitskonzept „Private Cloud Compute“ (PCC) stark dafür gelobt wurde, Anfragen ausschließlich auf eigenen Servern zu verarbeiten.
KI-Modelle entsprechen weiterhin harten Standards
Apple betont jedoch, dass die in Zusammenarbeit mit Google entwickelten KI-Modelle die strengen Sicherheitsstandards von PCC eins zu eins auf die Google Cloud übertragen.
Durch den Einsatz isolierter virtueller Maschinen, strenger Netzwerktrennung bei der Datenverarbeitung und extrem kurzlebiger Software-Instanzen soll das Datenschutzniveau für die Nutzer auf demselben hohen Niveau bleiben wie auf Apples eigenen Servern.
Hinweis: Artikel enthält Affiliate-Links. Was ist das? Foto: Apple
