Steigende Produktionskosten setzen Apple schon jetzt unter Druck.
Chipfertiger TSMC erhöht ab Anfang 2027 seine Preise um fünf bis zehn Prozent. Betroffen sind sämtliche Fertigungsverfahren – von älteren bis zu modernsten Chips, wie sie in iPhones, iPads und Macs stecken.
Die neuen Konditionen wurden laut Bericht bereits mit den Kunden ausgehandelt.
Warum die Chips teurer werden
Als Gründe nennt TSMC höhere Ausgaben für Maschinen, Materialien und den Ausbau seiner Fabriken. Ein Unternehmenssprecher betont, die Preissteigerung sei „strategisch, nicht opportunistisch“.
Apple dürfte glimpflich davonkommen
Wer mehr Chips bestellt als ursprünglich geplant, muss sogar zehn bis 15 Prozent Aufschlag zahlen.
Apple gilt jedoch als wichtigster Kunde von TSMC und dürfte eher am unteren Ende der Preisspanne landen.
Apple will have to pay more for its iPhone and Mac chips from 2027 onwards, as long-term supply chain partner TSMC is upping its base prices by as much as 10%. By @MalcolmOwen
— AppleInsider (@appleinsider) July 21, 2026
Folgen für künftige iPhones
Ob Apple die höheren Kosten an Käufer weitergibt, ist offen. Realistisch sind steigende Preise fürs iPhone 18/Pro ab kommenden Herbst.
Schon jetzt verteuern sich Speicherbausteine deutlich, wodurch die Herstellungskosten neuer Geräte kräftig steigen.
Keine große Überraschung
Ganz unerwartet kommt der Schritt nicht: Bereits Ende 2025 hatte TSMC wichtige Kunden vor möglichen Preiserhöhungen bei modernen Fertigungsverfahren gewarnt. Nun fallen sie offenbar umfassender aus als zunächst erwartet.
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