Die diesjährige Entwicklerkonferenz WWDC hinterlässt laut dem langjährigen Apple-Analysten Gene Munster ein gemischtes Bild.
Einerseits überzeugte die Demonstration der neuen „Siri KI“ durch ihren Fokus auf Personalisierung. Da Apple die volle Kontrolle über Hardware, Software und den Datenschutz besitzt, hat der Sprachassistent Zugriff auf den entscheidenden Kontext – von Nachrichten über Kalenderdaten bis hin zu Fotos.
Siri KI könnte „ein Volltreffer“ werden
Munster betont: „Wenn das Unternehmen das hält, was es angekündigt hat, glaube ich, dass die neue Siri KI ein Volltreffer sein wird, der Upgrades ankurbelt und Marktanteile gewinnt.“ Kein Konkurrent habe bisher eine ähnlich nützliche KI-Erfahrung für Endverbraucher demonstriert.

Andererseits sorgten die vagen Angaben zum Start für Ernüchterung an der Wall Street und ließen die Apple-Aktie zwischenzeitlich um 4,9 Prozent einbrechen. Die Funktionen starten erst im Laufe des Jahres in die Beta-Phase und der Rollout erfolgt gestaffelt in den USA, Europa und China.
Das verschiebt eine breite Verfügbarkeit auf iPhone und iPad wohl auf das Frühjahr oder den Sommer 2027. Investoren müssen damit nach der ersten Ankündigung von „Apple Intelligence“ im Juni 2024 noch länger auf ein finales Produkt warten.
Apple hat laut Munster noch etwas Zeit
Munster beruhigt jedoch die Gemüter hinsichtlich des Timings: „Die gute Nachricht ist: Da heute kein Konkurrent eine überzeugende, personalisierte KI anbieten kann, hat Apple wahrscheinlich mehr als zwei Jahre Zeit, um es richtig zu machen.“
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