Durch die neue App wird der KI-Agent OpenClaw mobiler und relevanter für den Alltag.
KI-Agenten sind oft noch eine ganz schöne Bastelei, doch OpenClaw rückt nun mit einer eigenen App näher an den Alltag heran. Die neue iOS-App bringt den selbst gehosteten Assistenten auf iPhone und iPad.
OpenClaw-App ersetzt Messenger-Umwege für unterwegs
Bisher musste OpenClaw mobil über einen Messenger wie Telegram oder WhatsApp bedient werden. Die neue App soll das ändern: Sie verbindet sich mit einem privaten OpenClaw Gateway und dient dann als Knoten für Chat, Sprache, Freigaben und Teilen.
Wichtig: Die App ist kein komplett eigenständiger Chatbot. OpenClaw läuft weiter auf eurem Mac oder PC, dort hängen auch Modell-Zugänge wie Claude, OpenAI, Gemini oder andere Anbieter dran.

QR-Code, Talk-Modus und viele sensible Rechte
Die Einrichtung läuft per QR-Code oder Setup-Code. Danach könnt ihr vom iPhone aus chatten, den Echtzeit- und Hintergrund-Talk-Modus nutzen, Gateway-Aktionen prüfen und Texte, Links oder Medien direkt aus iOS an OpenClaw schicken.
Praktisch: Die App kann auf Wunsch Kamera, Bildschirm, Standort, Fotos, Kontakte, Kalender und Erinnerungen einbinden. Die OpenClaw-App ist im App Store kostenlos gelistet, auch für Apple Watch gibt es Support.
Achtung: OpenClaw ist ein ziemlich mächtiges Werkzeug – aber ihr solltet sehr vorsichtig sein, welche Aufgaben ihr eurem Agenten geben wollt. Keine KI ist perfekt und gerade bei Shopping- und Finanzthemen würden wir lieber eigenverantwortlich handeln.
Nebenbei: OpenClaw hieß früher Clawdbot, weil die erste Version von Peter Steinberger stark mit Claude verbunden war. Nach einer Beschwerde von Anthropic wurde daraus OpenClaw.
Würdet ihr so einen KI-Agenten auf eure Geräte lassen?
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