Die britische Regierung plant laut Berichten der Times ein strenges Gesetz zum Jugendschutz.
Es soll Apple dazu verpflichten, Minderjährige auf dem iPhone und anderen Geräten vor Online-Nacktheit zu schützen. Die geplante Regulierung verlangt, dass sexuelle Inhalte oder Nacktdarstellungen auf Social Media sowie in Filmen und Serien über Streaming-Dienste für Kinder unzugänglich gemacht werden.
CEOs könnten verhaftet werden
Sollte Apple dem nicht nachkommen, drohen dem CEO – künftig John Ternus – bis zu fünf Jahre Haft. Der Entwurf folgt auf den Rücktritt der Kinderschutz-Staatssekretärin Jess Phillips im Mai 2026, die Premierminister Keir Starmer zuvor eine zu lasche Haltung gegenüber Tech-Riesen vorgeworfen hatte.

Während Kinderschutzorganisationen den Druck begrüßen und betonen, dass die notwendigen Blockier-Technologien auf dem iPhone längst existieren, warnen Bürgerrechtler vor drastischen Konsequenzen für die Privatsphäre.
Zukunft der geplanten Regelung noch unklar
Ob Apples aktuelle On-Device-Schutzfunktionen den britischen Kriterien genügen werden, ist unklar. Zudem zeigen Erfahrungen aus dem Vorjahr, dass Jugendliche netzwerkbasierte Sperren auf dem iPhone über VPN-Dienste umgehen, was Anbietern wie Proton VPN damals einen Nutzerzuwachs von 1.400 Prozent bescherte.
Hinweis: Artikel enthält Affiliate-Links. Was ist das? Foto: Apple
