Apples Einstiegs-MacBook scheint deutlich besser zu laufen als erwartet – jetzt reagiert offenbar die Lieferkette.
Apple soll beim MacBook Neo deutlich optimistischer planen. Anscheinend wurde die Prognose für 2026 angehoben: Statt 5 Millionen Geräten sollen es nun 10 Millionen werden.
MacBook Neo läuft laut neuen Zahlen besser als gedacht
Die bisherigen Auslieferungen laufen besser als erwartet, wie Analyst Ming-Chi Kuo berichtet. Das ist vor allem spannend, weil das MacBook Neo als günstiger Einstieg in die Apple-Welt gilt und offenbar deutlich mehr Käufer anzieht als zunächst kalkuliert.
Apples günstiges MacBook Neo legt stärksten Mac-Verkaufsstart seit Jahren hin
Laut Daten des Marktforschers IDC wurden bereits rund 1,1 Millionen Geräte im ersten Verkaufsquartal ausgeliefert – obwohl das Notebook nur etwa drei Wochen im Handel war. Damit übertraf das Neo sogar die Startzahlen aktueller MacBook-Air- und MacBook-Pro-Modelle.
Besonders stark ist die Nachfrage bei Neukunden und Studenten. Apple musste zeitweise mit Lieferengpässen kämpfen, während Analysten von einer weiteren deutlichen Absatzsteigerung in den kommenden Monaten ausgehen.
Eine wichtige Rolle spielt Sunny Optical. Der Zulieferer soll neuer Apple-Lieferant für sogenannte CCM-Module geworden sein, also kompakte Kameramodule, die im MacBook Neo verbaut werden.

Auch beim iPhone soll Sunny Optical punkten
Kuo nennt außerdem weitere Apple-Aufträge für Sunny Optical. So soll der Zulieferer beim iPhone 18 Pro und Pro Max einen Anteil von 40 bis 50 Prozent an einer neuen Objektivlösung mit variabler Blende erhalten. Für 2028 sei Sunny zudem beim Ultraweitwinkel-Kameramodul des iPhones im Spiel.
Dass das MacBook Neo ein riesiger Erfolg wird, haben wir bereits seit langem berichtet. Wenn Apple jetzt vielleicht doppelt so viele Geräte verkauft wie geplant, ist das ein großer Gewinn für den Mac als Plattform und die zukünftige Strategie rund um Einstiegs-Produkte.
Hinweis: Artikel enthält Affiliate-Links. Was ist das? Bild: Apple
