Apple-Geräte für Kinder werden künftig deutlich strenger begleitet.
Apple baut seine Kinderschutz-Funktionen in iOS, iPadOS und macOS deutlich aus. Grundlage bleibt das Kinderkonto, das automatisch altersgerechte Schutzmaßnahmen aktiviert.
Dazu gehören die Sperre von Erwachsenen-Inhalten, altersabhängige App-Store-Beschränkungen und umfassende Elternkontrollen. Bestehende Konten lassen sich nachträglich in Kinderkonten umwandeln.
Neue Freigaben für Apps und Webseiten
Neu ist ein Einrichtungsassistent, mit dem Eltern festlegen können, welche Inhalte Kinder anfangs nutzen dürfen. Später lässt sich der Zugriff schrittweise erweitern.
Neben „Ask to Buy“ für Apps führt Apple „Ask to Browse“ ein: Kinder müssen künftig um Erlaubnis bitten, bevor sie neue Webseiten besuchen. Die Freigabe erfolgt direkt über iPhone, iPad oder Mac. Für Kinder unter 13 Jahren sind beide Funktionen standardmäßig aktiviert.
Schutz vor Gewalt und problematischen Kontakten
Auch die Kommunikationssicherheit wird erweitert. Bislang warnte Apple vor Nacktbildern und verschwomm entsprechende Inhalte. Künftig greift das System zusätzlich bei Bildern und Videos mit Gewalt- oder Gore-Darstellungen ein.
Eltern können außerdem festlegen, mit wem Kinder Kontakt aufnehmen dürfen. Neue Kontakte müssen auf Wunsch zunächst genehmigt werden.
Bildschirmzeit wird intelligenter
Die überarbeitete Bildschirmzeit bietet erstmals altersabhängige Empfehlungen für Unterhaltung, Spiele und soziale Netzwerke.
Experten raten laut Apple, dass Kinder unter 13 Jahren keine sozialen Medien nutzen sollten. Eltern können Zeitlimits flexibel anpassen sowie Tagespläne erstellen – etwa strengere Regeln für Schultage und mehr Freiheiten am Wochenende.
Auch Entwickler werden in die Pflicht genommen
Apple stellt App-Entwicklern neue Werkzeuge bereit, um Kinder besser zu schützen. Dazu gehören Schnittstellen gegen Nacktheit und Gewalt sowie eine datenschutzfreundliche Altersklassifizierung.
Ziel ist, dass Kinder nicht nur auf dem Gerät, sondern auch innerhalb von Apps altersgerechte Erfahrungen machen. Apple betont dabei: „Jedes Kind ist einzigartig“ – deshalb sollen Eltern stets die letzte Entscheidung behalten.
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