Ein neues Dummy-Modell zeigt, wie Apples erstes Falt-iPhone aussehen könnte – inklusive kleiner Überraschung.
Aber zuerst die gute Nachricht. Das faltbare iPhone ist keine Erfindung von Leakern mehr. Das zeigen ganz frisch aufgetauchte Hinweise in der gestern Nacht veröffentlichten Beta 1 von iOS 27.
Im Code von iOS 27 hat Entwickler Sam Henri Gold Hinweise auf ein zukünftiges Falt-iPhone entdeckt. Dem Bericht zufolge enthält das System neue Routinen, die erkennen können, wie weit ein Gerät aufgeklappt oder geschlossen ist.
Solche Funktionen wären für ein klassisches iPhone nicht notwendig und gelten daher als sicherer Hinweis auf Apples erstes Foldable.
iOS 27 framework references “foldState” and “angleDegrees” but I’m sure that’s nothing pic.twitter.com/PcYNVvymms
— sam henri gold (@samhenrigold) June 8, 2026
Aus der Lieferkette gibt es parallel dazu neue, sehr detaillierte Einblicke zum iPhone Ultra / iPhone Fold. Neue Dummy-Fotos zeigen jetzt einen recht konkreten Blick auf das mögliche Design des ersten faltbaren iPhone.
Innen fast wie ein iPad mini, außen eher kompakt
Noch ist unklar, ob Apple das Gerät iPhone Fold, iPhone Ultra oder ganz anders nennt. Erwartet wird aber, dass das erste faltbare Apple-Smartphone noch in diesem Jahr vorgestellt wird.
Aufgeklappt soll das Gerät ein rund 7,8 Zoll großes Innendisplay bieten. Die nutzbare Fläche würde damit ungefähr an ein iPad mini erinnern. Die Frontkamera sitzt laut Dummy oben links im inneren Display.

Außen kleiner, innen groß – und ohne Face ID?
Außen soll Apple auf ein etwa 5,5 Zoll großes Display setzen. Zusammengeklappt wirkt das Gerät laut den Bildern etwas kürzer und breiter als aktuelle iPhones – fast wie ein kleiner Reisepass.
Spannend ist auch die Technik: Das Fold soll eine innere Kamera und zwei äußere Hauptkameras bekommen. Face ID ist angeblich nicht dabei. Stattdessen soll Touch ID im Seitenbutton für Entsperren und Apple Pay zuständig sein.

Nur Weiß? Apple könnte beim Start vorsichtig bleiben
Eine kleine Überraschung betrifft die Farben. Sonny Dickson geht in seinem Beitrag auf X offenbar davon aus, dass Apple nicht mehrere Varianten anbieten könnte. Aktuell sehe es so aus, als wäre Weiß die einzige Option.
Das wäre nicht völlig untypisch. Apple startet neue Produktlinien oft mit wenigen Farben und legt später nach. Beim ersten iPhone und iPad gab es gar keine Farbauswahl, beim iPhone X später immerhin Silber und Space Grau.
Das große Versprechen bleibt aber wohl die Verarbeitung. Mehrere Gerüchte deuten auf ein hochwertiges Scharnier und eine fast unsichtbare Display-Falte hin. Genau dort müsste Apple liefern, wenn das Fold nicht nur spannend, sondern auch wirklich alltagstauglich werden soll.
Hinweis: Artikel enthält Affiliate-Links. Was ist das? Bild: Sonny Dickson auf X.com
