Die App oh my hours bricht mit dem typischen Konzept von Bildschirmzeit-Tools und setzt auf ein neues Modell für den Digital Detox.
Statt Nutzern ein Limit vorzugeben, das sich im Alltag allzu leicht per Klick umgehen lässt, fokussiert sich die Anwendung auf Eigenverantwortung. Nach der Installation und der Freigabe der Bildschirmzeit-Daten wählen Anwender gezielt die Apps aus, die sie meiden möchten.
Stundenraster zeigt Ablenkungen an
Daraufhin erstellt die App ein 24-Stunden-Zifferblatt. Dessen Raster lässt sich als Widget auf dem Home- oder Sperrbildschirm platzieren. Sobald eine der blockierten Apps geöffnet wird, färbt sich der Block der aktuellen Stunde ein, als Zeichen dafür, dass man sie potenziell unproduktiv verbracht hat.

Der psychologische Kniff liegt im Wechsel der Denkweise: Die Metrik ist nicht mehr, wie lange man eine App noch nutzen darf, sondern wie viele Stunden man sie erfolgreich gemieden hat.
Sensibilität von oh my hours einstellbar
Dabei lässt sich die Sensibilität der App individuell einstellen, sodass ein Stundenblock entweder schon nach einer einzigen Sekunde der Nutzung als verloren gilt oder etwas mehr Spielraum gelassen wird.
oh my hours ist kostenlos verfügbar, doch bietet alle Funktionen dauerhaft nur mit einem In-App-Kauf. Ihr zahlt entweder 9,99 Euro pro Jahr oder einmalig 22,99 Euro, um mit der App produktivere Tage ohne Doomscrolling zu haben.
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