Ein Smartphone soll helfen, und nicht zur digitalen Romanze werden.
Apple hat auf der WWDC 2026 nicht nur die neue Siri AI präsentiert, sondern auch klargestellt, welche Rolle die Sprachassistentin künftig spielen soll. Für Software-Chef Craig Federighi ist klar: Siri wird keine KI-Freundin oder KI-Freund.
„Siri ist dafür nicht da“
Viele aktuelle Chatbots seien darauf ausgelegt, Nutzer möglichst lange zu beschäftigen und eine emotionale Bindung aufzubauen. Siri verfolge den gegenteiligen Ansatz.
Federighi erklärt, wie Siri AI tickt: „Ich bin hier, um zu helfen. Ich kann dabei helfen, Dinge zu erledigen. Ich kann dabei helfen, die Welt zu verstehen.“
Wer Siri als romantischen Partner nutzen wolle, werde jedoch enttäuscht: „Siri hat daran zu 100 Prozent kein Interesse.“
KI soll unsichtbar bleiben
Marketing-Chef Greg Joswiak betont, Apple wolle keine KI um der KI willen entwickeln. Technologie solle möglichst in den Hintergrund treten.
Statt komplizierter Eingaben oder spezieller KI-Kenntnisse sollen bestehende Funktionen auf iPhone, iPad und Mac einfach intelligenter werden.
Datenschutz als Abgrenzung
Ein weiterer Schwerpunkt ist der Datenschutz. Federighi hebt hervor, dass die persönlichen Daten auf dem iPhone bleiben und unter der Kontrolle der Nutzer stehen.
Siri nutze diese Informationen lediglich auf dem Gerät, selbst Apple erhalte keinen Zugriff darauf. Genau darin sieht Apple einen wichtigen Unterschied zu vielen anderen Anbietern von KI-Diensten.
Noch viele weitere Themen
Im vollständigen Interview sprechen Federighi und Joswiak außerdem über Kinderschutz, die Auswirkungen von KI auf Arbeitsplätze, neue Funktionen in iOS 27, Betrugsmaschen im Netz sowie die Zukunft der Künstlichen Intelligenz bei Apple.
Hinweis: Artikel enthält Affiliate-Links. Was ist das? KI-Foto: Jörg Heinrich / iTopnews

