Sequoia, Ventura, Monterey: Apple schiebt die bekannten macOS-Namen gerade auffällig in den Hintergrund.
Apple scheint die traditionelle Namensgebung bei macOS immer stärker zu verstecken. Statt bekannter Namen wie Sequoia oder Ventura tauchen in Support-Dokumenten plötzlich häufiger nur noch Versionsnummern auf.
Aus Sequoia wird macOS 15 – zumindest im Support
Apple hat mehrere Support-Seiten für den Mac überarbeitet, wie 9to5Mac beobachtete. Teilweise soll die Umbenennung die einzige Änderung gewesen sein: Aus „macOS Sequoia oder neuer“ wurde „macOS 15 oder neuer“.
Auch andere Beispiele fallen auf. Auf einer Support-Seite zu WLAN-Passwörtern spricht Apple mittlerweile von macOS 13 statt macOS Ventura. Bei PostScript- und EPS-Dateien wurde macOS Monterey durch macOS 12 ersetzt.

macOS 27 Golden Gate rückt die Zahl nach vorn
Spannend ist das auch mit Blick auf das kommende macOS 27 Golden Gate. Auf Apples Vorschauseite steht der Name nicht einfach allein, sondern wird mehrfach zusammen mit der Versionsnummer genannt.
In einigen WWDC-Pressemitteilungen lässt Apple den Namen sogar ganz weg und spricht nur von macOS 27. Das muss noch nicht heißen, dass Golden Gate der letzte macOS-Name ist. Ganz abwegig wirkt diese Entwicklung aber nicht. Schade wärst: Seit Mac OS X 10.0 aus dem Jahr 2001 tragen Mac-Betriebssysteme Namen. Damals waren es Raubkatzen (Cheetah, Puma, Jaguar, Panther, Tiger, Leopard, Snow Leopard, Lion, Mountain Lion), seit 2013 beziehen sich die Namen auf Orte in Kalifornien.
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