Schlafdaten der Apple Watch geben Forschern Einblicke in den Schlaf von Frauen rund um die Menopause.
Die Apple Watch ist längst ein bei Forschern und Ärzten beliebtes Gerät zur Erfassung von Gesundheitsdaten. Eine neue Auswertung aus Harvards Women’s Health Study zeigt nun, wie wertvoll im Schlaf erfasste Daten für die Forschung am Zyklus von Frauen sein können.
Über 94.000 Nächte liefern neue Hinweise
Harvard hat Schlafdaten von 338 Teilnehmerinnen zwischen 25 und 59 Jahren ausgewertet. Die Daten stammen aus der Apple Women’s Health Study und umfassen 94.118 getrackte Nächte rund um die letzte protokollierte Periode.
Erfasst wurden unter anderem Schlafdauer, Schlafphasen, Menstruationsdaten und selbst gemeldete Symptome. Die Apple Watch spielte dabei eine zentrale Rolle, weil sie Schlafmuster über längere Zeiträume sichtbar machen kann.

Viele wachen nachts häufiger auf – aber nicht alle
In den 18 Monaten vor der Menopause zeigte sich bei 60 Prozent der Frauen mit Schlaftracking ein Anstieg der Wachzeit nach dem Einschlafen um etwa 7 Prozent. Rund um die Menopause verbrachten Teilnehmerinnen im Schnitt zusätzlich etwa 0,8 Prozent ihrer Schlafzeit wach. Bei acht Stunden Schlaf entspricht das ungefähr vier zusätzlichen Minuten.
Harvard betont aber: Die Unterschiede zwischen einzelnen Personen waren groß. Am häufigsten wurden Hitzewallungen, Reizbarkeit, mentale Erschöpfung und sexuelle Symptome gemeldet. Besonders schlechter Schlaf hing stärker mit Blasenbeschwerden, Gelenksymptomen, Herzbeschwerden und depressiven Symptomen zusammen.
Die Schlafüberwachung der Apple Watch kann für alle hilfreiche Informationen liefern und unerkannte Probleme offenbaren. Immer mehr Ärzte freuen sich über die langfristig und zuverlässig erfassten Daten, die wertvolle Hinweise liefern können.
Hinweis: Artikel enthält Affiliate-Links. Was ist das? Bild: Apple
