Ein Ex-Manager sieht Apple trotz Rückstand stark aufgestellt. Entscheidend wird aber wohl vor allem Siri.
Apple steht bei KI weiter unter Druck. Während ChatGPT, Gemini und Claude längst den Ton angeben, wartet die Apple-Welt noch immer auf den großen Siri-Neustart. Dieser soll gleich ab 19 Uhr bei der Keynote über die Bühne gehen…
Genau darin sieht ein früherer Apple-Manager nun aber die große Chance.
Das iPhone könnte Apples wichtigster KI-Trumpf sein
Ron Johnson, früherer Retail-Chef unter Steve Jobs, glaubt: Apple wird bei KI gewinnen. Sein wichtigstes Argument ist das iPhone. Dort würden die meisten Menschen KI im Alltag nutzen – und Apple habe genau hier den direkten Zugang, wie das Wall Street Journal berichtet.
Apple setzt bei der neuen Siri auf Google Gemini. Die Assistentin soll persönlicher werden, frühere Anfragen verstehen und stärker auf Daten vom Gerät zugreifen können. Genau das wäre der Schritt, auf den viele Nutzer seit Jahren warten.

Siri muss jetzt liefern – sonst hilft Apple der Vorsprung wenig
Spannend ist auch die mögliche neue Rolle des App Store. Bank-of-America-Analyst Wamsi Mohan sieht Apple künftig als Marktplatz für App-Aktionen: Dienste könnten darum konkurrieren, von Siri direkt aufgerufen zu werden.
Der Haken: Apple hat eine bessere Siri schon früher versprochen. Wenn der Neustart wieder nur wie ein gutes Demo-Video wirkt, nützen iPhone-Reichweite, Datenschutz und Ökosystem wenig. Wir bleiben gespannt, ob Apple daraus diesmal wirklich einen gelungenen Service macht.
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