Über 130.000 Nutzer machen bereits mit – und die Anmeldung zur Sammelklage ist weiter möglich.
Die Sammelklage gegen Amazon Prime läuft weiter und ihr habt noch eine Chance, euch anzuschließen. Die Verbraucherzentrale NRW geht gegen die Preiserhöhung aus dem Jahr 2022 vor.
Prime wurde teurer – jetzt geht es um die Differenz
Amazon hatte die Preise für Prime im September 2022 erhöht. Das Jahresabo stieg von 69 Euro auf 89,90 Euro, monatlich wurden statt 7,99 Euro fortan 8,99 Euro fällig.
Nach Ansicht der Verbraucherzentrale NRW war diese Erhöhung bei bestehenden Verträgen nicht wirksam. Wer Prime damals schon genutzt hat, könnte sich daher Geld zurückholen – je nach Tarif aktuell bis zu rund 60 Euro.

Mehr als 130.000 Nutzer sind schon dabei
Mehr als 130.000 Verbraucher haben sich inzwischen in das Klageregister beim Bundesamt für Justiz eingetragen. Die Anmeldung ist kostenlos und weiterhin möglich. Hier könnt ihr teilnehmen.
Wichtig: Das Verfahren ist unabhängig von der Sammelklage zur Werbung bei Prime Video. Dort geht es um die Einführung von Werbung im Streaming-Angebot ab Februar 2024.
Amazon weist die Vorwürfe zurück und verweist darauf, Kunden transparent informiert zu haben. Die Sache ist also noch nicht endgültig entschieden. Wer betroffen ist, kann aber schon jetzt prüfen, ob eine Anmeldung sinnvoll ist.
Hinweis: Artikel enthält Affiliate-Links. Was ist das? Foto: iTopnews
