Das größte Misstrauen passt inzwischen locker in die Hosentasche.
Das Smartphone ist für viele Paare ein sensibles Thema. Laut einer neuen Bitkom-Umfrage haben 26 Prozent der Menschen in Deutschland schon heimlich das Handy ihres Partners oder ihrer Partnerin durchsucht.
Bei den 16- bis 29-Jährigen sind es sogar 43 Prozent. Gesucht wird dabei nicht nur in Chats, sondern auch in Fotos, Social-Media-Apps oder dem Browserverlauf.
Neugier und Untreue-Verdacht
Die häufigsten Gründe: pure Neugier und Misstrauen. Jeweils 31 Prozent der „Schnüffler“ wollten einfach nachsehen oder vermuteten Untreue.
Andere glaubten, der Partner sei bei bestimmten Themen unehrlich. Manche begründeten den heimlichen Blick mit früheren Vertrauensbrüchen.
Viele bereuen den Blick danach
Die Gefühle nach der heimlichen Kontrolle fallen gemischt aus. 25 Prozent fühlten sich bestätigt, 23 Prozent erleichtert. Gleichzeitig waren 22 Prozent enttäuscht.
Bitkom e.V. (#Bitkom): Ein Viertel hat schon heimlich ins #Partner-Handy geschaut / 26 Prozent haben das #Smartphone von Partner oder Partnerin heimlich durchsucht / Bei den 16- bis 29-Jährigen sind es sogar 43 Prozent https://t.co/uLTvn90SKI
— Verbände Forum (@verbaende) May 15, 2026
Jeder Fünfte hatte danach (zurecht) ein schlechtes Gewissen oder war wütend. Bitkom-Expertin Leah Schrimpf sagt: „Das Smartphone ist für viele Menschen der persönlichste digitale Raum überhaupt.“
Apple-Nutzer sollten genauer hinschauen
Die Studie zeigt auch: 16 Prozent der Befragten glauben, dass ihr eigenes Smartphone bereits heimlich durchsucht wurde.
Bitkom rät deshalb zu stärkeren Schutzmaßnahmen – etwa Face ID oder Touch ID, eingeschränkten Vorschauen auf dem Sperrbildschirm und regelmäßigen Kontrollen der verbundenen Geräte bei Apple-ID oder Messenger-Diensten.
Besonders sensible Apps wie Banking oder Passwort-Manager sollten zusätzlich abgesichert werden.
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