OpenAI soll sein erstes KI-Smartphone deutlich schneller planen als gedacht – mit Jony Ive im Hintergrund.
OpenAI will offenbar nicht nur Apps und Chatbots bauen, sondern direkt in den Smartphone-Markt einsteigen. Das erste „AI Agent Phone“ könnte schon 2027 in Produktion gehen – und damit auch Apple unter Druck setzen.
OpenAI-Phone soll schon Anfang 2027 in Produktion gehen
Der bekannte Analyst Ming-Chi Kuo schreibt, OpenAI beschleunige die Arbeit am ersten eigenen KI-Smartphone. Die Massenproduktion soll demnach bereits in der ersten Hälfte 2027 starten. Ein Launch im Herbst 2027 wäre damit gut möglich.
Spannend ist vor allem der direkte iPhone-Bezug: Das Gerät soll offenbar als neuer Konkurrent zum iPhone positioniert werden. Als Gründe nennt Kuo unter anderem die Steigerung des Unternehmenswertes zum Jahresende und den härter werdenden Wettbewerb bei KI-Smartphones.

MediaTek-Chip, starke Kamera-KI und Jony Ive im Hintergrund
Technisch soll MediaTek derzeit die besten Chancen haben, alleiniger Prozessorlieferant zu werden. Genannt wird eine angepasste Version des Dimensity 9600, gefertigt auf TSMCs N2P-Prozess. Besonders wichtig soll der ISP sein, also die Bildverarbeitung für bessere visuelle KI-Erkennung.
Dazu sind laut Kuo Dual-NPU-Architektur, LPDDR6, UFS 5.0 sowie Sicherheitsfunktionen wie pKVM und Inline-Hashing geplant. Wenn alles klappt, könnten 2027 und 2028 zusammen rund 30 Millionen Geräte ausgeliefert werden. Jony Ive arbeitet bereits mit OpenAI an Hardware – ganz ohne Apple, aber mit sehr viel Apple-DNA.
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