Der Wiener Solo-Gründer Laurenz Frank hat mit Whispyr einen innovativen Offline-Messenger entwickelt.
Er funktioniert ohne Internet, Server oder Accounts und setzt stattdessen auf direkte Geräte-zu-Geräte-Verbindungen via Bluetooth und Wi-Fi setzt.
In einer Mail an iTopnews erklärt der Developer, dass die App – gemeinsam mit Freunden von der US-Renommier-Uni Harvard – als Messenger für Situationen konzipiert ist, in denen sich die Gesprächspartner ohnehin in unmittelbarer Nähe befinden.
Dezentrale Struktur
Um das Vertrauensmodell nicht zu schwächen, verzichtet die Architektur bewusst auf ein Weiterreichen von Daten über fremde Geräte (Multi-Hop-Mesh), wodurch strukturell keine Metadaten an zentraler Stelle anfallen können.

Kryptografisch nutzt Whispyr bewährte Standards wie ChaCha20-Poly1305, die auch bei Signal oder TLS 1.3 zum Einsatz kommen, grenzt sich von klassischen Messengern aber durch den vollständigen Verzicht auf eine serverbasierte Infrastruktur ab.
Identität der User ist verschlüsselt
Die Identität der Nutzer basiert auf einem lokalen Schlüsselpaar, wobei die Verifizierung per QR-Code oder Sicherheitswort direkt von Person zu Person erfolgt. Das Projekt wird derzeit ohne Investoren per Bootstrapping finanziert und ist werbefrei, während für die Zukunft eine Premium-Ebene sowie eine Offenlegung des Quellcodes (Open Source) für die Krypto-Schicht geplant sind.
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