Mehr Retro geht kaum: Diese Zeitreise bootet direkt ins Nerd-Herz.
Zwischen Lochkarten und Mac OS X 10.5 PPC steckt ein Stück Computergeschichte: Das „Virtual OS Museum“ von Entwickler Andrew Warkentin lässt mehr als 1700 historische Betriebssysteme und Programme direkt in Emulatoren laufen.
Darunter sind Klassiker wie MacOS, A/UX und NeXTSTEP – aber auch Windows 1.0, PalmOS oder frühe iOS-Versionen.
40 Jahre Apple- und Computer-Geschichte
Das Projekt deckt über 250 Plattformen und rund 600 verschiedene Betriebssysteme ab – von 1948 bis heute.
Laut Museum handelt es sich um „über 1700 Installationen, die mehr als 250 Plattformen und über 600 unterschiedliche Betriebssysteme repräsentieren“.
Zwei Versionen zum Download
Es gibt eine komplette Offline-Version mit 121 GB sowie eine kleinere Lite-Fassung mit 14 GB.
Die VM-Images werden dort erst beim ersten Start heruntergeladen. Updates lassen sich automatisch oder manuell einspielen.
Von NeXTSTEP bis Newton OS
Apple-Fans dürften vor allem Klassiker wie MacOS 7, A/UX, NeXTSTEP oder Newton OS spannend finden. Auch Linux-, BSD- und Unix-Systeme aus mehreren Jahrzehnten sind enthalten.
The Virtual OS Museum is a fantastic project that lets you run Mac OS, A/UX, NeXTSTEP, more https://t.co/8E5HDytzbB by @mvcmendes
— 9to5Mac (@9to5mac) May 25, 2026
Apple Silicon mit Einschränkungen
Noch ist das Projekt eine Vorabversion. Nicht jedes System läuft perfekt. Außerdem ist die Host-VM derzeit nur für x86 optimiert.
Auf Apple-Silicon-Macs kann die Performance daher eingeschränkt sein. Trotzdem ist das virtuelle Museum ein faszinierender Blick in die Geschichte von Apple und der gesamten Computerwelt.
Hinweis: Artikel enthält Affiliate-Links. Was ist das? Foto: Virtual OS Museum

