Mit jedem neuen Kino wächst auch der Ärger mit Cupertino.
Die US-Kinokette „Apple Cinemas“ rudert im Markenstreit mit Apple offenbar zurück.
Ein Gerichtstermin am 26. Mai wurde kurzfristig verschoben, nachdem beide Seiten laut einem Bericht einen gemeinsamen Antrag eingereicht hatten. Vieles deutet nun auf eine außergerichtliche Einigung hin.
Apple sieht in „Apple Cinemas“ eine Verletzung der eigenen Marke. Die Kinokette verweist dagegen auf ihre Wurzeln in der US-Region Neuengland und wollte den Namen bisher nicht ändern.
Zwischen Wachstum und Provokation
Der Konflikt eskalierte, als Apple Cinemas massiv expandierte. 2025 eröffnete die Kette erstmals in San Francisco und kündigte 100 weitere Standorte an.
Apple wirft dem Unternehmen vor, bewusst Kinos nahe Apple Park und Apple Stores zu eröffnen.
Apple Cinema is trying to appease the wrath of Apple’s lawyers https://t.co/dZtkSyFYLD #Apple
— AppleInsider (@appleinsider) May 28, 2026
Markenantrag bereits gescheitert
Schon 2024 hatte das US-Patentamt einen Markenantrag von Apple Cinemas abgelehnt – wegen möglicher Verwechslungen mit Apple.
Trotzdem ignorierte die Kinokette laut Bericht sogar eine Unterlassungsaufforderung.
Erinnerungen an die Beatles
Der Fall erinnert an den berühmten Streit zwischen Apple und der Beatles-Firma „Apple Corps“.
Damals hatte Apple versprochen, nicht ins Musikgeschäft einzusteigen – brachte später aber iTunes heraus. Nach jahrelangem Streit gewann Apple schließlich den Prozess.
Hinweis: Artikel enthält Affiliate-Links. Was ist das? Foto: Apple Cinemas

