Apple baut still an einem weiteren Datenschutz-Vorteil fürs iPhone.
Mit iOS 26.3 hat Apple die Funktion „Genauen Standort begrenzen“ eingeführt. Sie sorgt dafür, dass Mobilfunkanbieter den Aufenthaltsort eines iPhones nicht mehr bis auf die Straße genau sehen können.
Stattdessen erhalten sie nur noch grobe Angaben – etwa das Viertel oder den Stadtteil. Für Apps ändert sich dabei nichts: Die Ortungsdienste bleiben weiterhin präzise.
Der Haken: Nur mit Apple-Modem
Bislang funktioniert die Funktion nur auf Geräten mit Apples eigenen C1- oder C1X-Modems.
Dazu zählen das iPhone Air, iPhone 16e, iPhone 17e und das M5 iPad Pro. Modelle mit Qualcomm-Modem – etwa aktuelle Pro-iPhones – gehen leer aus.
iPhone 18 soll komplett umsteigen
Das dürfte sich bald ändern: Laut Gerüchten will Apple beim iPhone 18 und 18 Pro komplett auf eigene 5G-Chips setzen.
Apple’s iPhone 18 Modem Switch Comes With a Quiet Privacy Benefit https://t.co/cNR8jLTgIx pic.twitter.com/7R2NDx19NW
— MacRumors.com (@MacRumors) May 14, 2026
Damit würde die Datenschutzfunktion erstmals für die gesamte iPhone-Reihe verfügbar. Neben besserer Energieeffizienz und höherem Tempo wäre das ein stilles, aber wichtiges Extra.
Europa ist schon überraschend weit
In Deutschland und vielen anderen EU-Ländern wird die Funktion bereits unterstützt – oft sogar standardmäßig aktiviert.
In den USA bietet bislang nur Boost Mobile die Technik an. Wichtig: Notruf-Ortungen bleiben weiterhin exakt. Apples nächster Modemchip C2 soll zudem erstmals schnelles mmWave-5G unterstützen.
Hinweis: Artikel enthält Affiliate-Links. Was ist das? Foto: Apple

