Erst sitzt die Uhr perfekt, dann wird das Band plötzlich locker.
Die geflochtenen „Braided Solo Loops“ für die Apple Watch gelten als besonders bequem. Die Textilarmbänder kommen ohne Verschluss aus und kosten knapp 100 Euro.
Doch offenbar verlieren ältere Modelle mit der Zeit ihre Spannung. Nutzer berichten zunehmend, dass sich die Bänder nach Monaten oder Jahren deutlich ausdehnen.
Sensoren messen schlechter
Das Problem bleibt nicht nur optisch: Wird das Band zu locker, sitzt die Uhr nicht mehr korrekt am Handgelenk. Dadurch funktionieren Sensoren für Herzfrequenz oder Blutsauerstoff teilweise unzuverlässig.
In den Apple-Foren und bei Reddit wird vor allem bei älteren Pride– und Black-Unity-Armbändern über diesen Effekt geklagt. Teilweise verlängerten sie sich „um mehrere Größen“.
Material wohl die Ursache
Apple beschreibt das Material als „16.000 Fäden aus recyceltem Polyestergarn“, die mit Silikonfasern verwoben werden.
Apple stellt das neue Black Unity Apple Watch Armband vor: Ein Geflochtenes Solo Loop-Sondermodell feiert die Kraft der Verbundenheit!https://t.co/hdWtmgUw8x
— Frank F. König – MSPowerPur (@ms_powerman) January 26, 2026
Offenbar verlieren diese Silikonfasern im Laufe der Zeit ihre Elastizität. Auf Reddit schilderte ein Nutzer sogar starkes Ausleiern nach nur sieben Monaten.
Neue Modelle offenbar robuster
Interessant: Beim aktuellen Black-Unity-Band von 2026 scheint das Problem deutlich kleiner zu sein oder gar nicht mehr aufzutreten. Belastungstests mit simulierter langer Lebensdauer zeigen bislang kaum Verschleiß.
Auffällig ist allerdings, dass Apple in der Produktbeschreibung nicht mehr die „16.000 Fäden“ erwähnt. Ob tatsächlich ein neues Material verwendet wird, verrät der Konzern bisher nicht.
Hinweis: Artikel enthält Affiliate-Links. Was ist das? KI-Foto: iTopnews / Reddit

