Apple sieht sich wegen der Schließung seines Stores in Towson mit politischem Druck vom US-Bundesstaat Maryland konfrontiert.
Eine Gruppe von neun Kongressabgeordneten und Senatoren hat sich in einem offiziellen Schreiben an Tim Cook und dessen Nachfolger John Ternus gewandt, um Aufklärung über die Hintergründe dieser Entscheidung zu fordern.
Politiker beobachten die Store-Schließung genau
Während Apple die Schließung mit der wirtschaftlichen Schwäche des Standorts begründet, steht der Fall unter besonderer Beobachtung, da man dort im Juni 2022 als erster Apple Store weltweit eine Gewerkschaft gründete.

Arbeitnehmervertreter werfen dem Konzern nun vor, die gewerkschaftlich organisierten Mitarbeiter bei Versetzungsmöglichkeiten systematisch zu benachteiligen, während Angestellte an anderen zeitgleich schließenden Standorten in Kalifornien und Connecticut problemlos übernommen würden.
In ihrem Brief verlangen die Abgeordneten detaillierte Antworten darauf, welche Alternativen zur Schließung geprüft wurden und wie Apple die wirtschaftlichen Auswirkungen auf die fast 100 betroffenen Beschäftigten bewertet.
Noch keine Reaktion von Apple
Es bleibt abzuwarten, ob die Konzernleitung von Apple auf das Ersuchen der Delegation eingeht und die Versetzungsrichtlinien für den Standort Towson im Sinne der Angestellten nachbessert.
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