AI Agents, ein heißes Thema. Apple öffnet den App Store, aber nur unter strenger Aufsicht.
Apple arbeitet an neuen Regeln für KI-Apps mit sogenannten „AI Agents“. Diese Programme können selbstständig Aufgaben erledigen, kleine Apps bauen oder Aktionen ausführen – etwa Flüge buchen oder Kalender-Einträge anlegen.
Bisher kollidiert das oft mit den strengen App-Store-Vorschriften.
Apple bremste erste KI-Apps aus
Schon im März stoppte Apple Updates einiger „Vibe Coding“-Apps. Sie erlauben Nutzern, per Texteingabe und KI eigene Apps oder Websites zu erstellen.
Das Problem: Die Programme verändern ihren Funktionsumfang selbstständig – etwas, das Apple bislang verbietet.
Neue Regeln für AI Agents geplant
Nun sucht Apple offenbar nach einem Weg, solche Apps zu erlauben, ohne Sicherheit und Datenschutz zu gefährden.
Denn autonome KI-Agenten könnten theoretisch Daten löschen oder ungewollte Aktionen ausführen. Details zu Apples geplantem Kontrollsystem gibt es noch nicht.
Siri soll deutlich intelligenter werden
Parallel entwickelt Apple eine neue Siri-Version für iOS 27. Laut Bericht soll sie besser mit Diensten wie OpenAIs ChatGPT oder Anthropic Claude konkurrieren können.
Apple is working to incorporate AI agents on the App Store, per report https://t.co/ENOpHp9AZX by @iryantldr
— 9to5Mac (@9to5mac) May 13, 2026
Dafür arbeitet Apple auch mit Google Gemini zusammen. Entwickler werden bereits angesprochen, ihre Apps an Siri und Apple Intelligence anzubinden.
WWDC dürfte viele Antworten liefern
Interessant: Apple will künftig offenbar mehrere KI-Chatbots in iOS zulassen – nicht nur ChatGPT. Auch Modelle anderer Anbieter könnten integriert werden.
Die große Präsentation der neuen Siri-Version wird zur WWDC 2026 am 8. Juni erwartet. Dort könnte Apple auch seine Pläne für KI-Agenten im App Store vorstellen.
Hinweis: Artikel enthält Affiliate-Links. Was ist das? KI-Foto: Jörg Heinrich / iTopnews

