Das günstigste MacBook wird zum Selbstläufer – mit unerwarteten Folgen.
Das neue MacBook Neo für 699 Euro verkauft sich so gut, dass Apple laut Analyst Tim Culpan vor einem „massiven Dilemma“ steht. Das Gerät nutzt spezielle A18-Pro-Chips mit nur fünf GPU-Kernen – eigentlich Ausschuss aus der iPhone-Produktion, der so sinnvoll weiterverwendet wird.
Die Chip-Quelle trocknet aus
Diese „binned“ Chips sind für Apple praktisch kostenlos. Doch genau hier liegt das Problem: Die Vorräte könnten ausgehen, bevor Apple die enorme Nachfrage bedienen kann. Geplant waren zunächst fünf bis sechs Millionen Neos – offenbar zu wenig.
Produktion am Limit
Neue Chips nachzuproduzieren ist schwierig. Partner TSMC arbeitet bereits am Limit seiner 3-nm-Linien.
Eine Wiederaufnahme wäre teuer und würde die Marge drücken. Alternativ könnte Apple Chips von anderen Produkten abziehen – ebenfalls kostspielig.
Apple is Reportedly Facing a ‚Massive Dilemma‘ With the MacBook Neo https://t.co/oXO6mmXyaE pic.twitter.com/5licqkcwNl
— MacRumors.com (@MacRumors) April 7, 2026
Mögliche Lösungen – und Risiken
Diskutiert werden mehrere Optionen: ein schneller Wechsel auf den A19 Pro, weniger günstige Einstiegsmodelle oder schlicht geringere Gewinne.
Letzteres gilt als am wahrscheinlichsten, um den Einstiegspreis von 599 Dollar bzw. 699 Euro zu halten und neue Nutzer ins Apple-Ökosystem zu holen.
Apple-Chef Tim Cook sprach bereits von der „besten Startwoche aller Zeiten für neue Mac-Kunden“. Lieferzeiten von mittlerweile zwei bis drei Wochen zeigen: Der Erfolg bringt sogar Apple an seine Grenzen.
Hinweis: Artikel enthält Affiliate-Links. Was ist das? KI-Foto: Jörg Heinrich / iTopnews

