Die Einführung von Benutzernamen auf WhatsApp markiert eine Zäsur in der Geschichte des Messengers.
Seit 8. April rollt der Konzern diese Funktion auf. Sie soll es Nutzern ermöglichen, über ein @-Kürzel erreichbar zu sein, ohne ihre private Mobilfunknummer preisgeben zu müssen.
Vollständiger Rollout bis Mitte des Jahres
Dennoch bleibt die Telefonnummer technisch gesehen das Fundament des Dienstes, da sie für die Registrierung weiterhin zwingend erforderlich ist.
Während der Rollout zunächst nur einen begrenzten Kreis betrifft, wird die vollständige Verfügbarkeit für Mitte 2026 erwartet, wobei die genauen Termine für den deutschen Markt noch unter Vorbehalt stehen.
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Praktisch bietet der Username, der zwischen drei und 35 Zeichen lang sein darf, einen digitalen Vorhang gegen fremde Blicke, doch hinter den Kulissen verfolgt Meta eine weitreichende Strategie.
Nutzer, die identische Namen für WhatsApp, für Instagram und Facebook wählen, werden gezielt aufgefordert, ihre Profile im Account-Center zu verknüpfen.
Verfolgt Meta eine ausgeklügelte Marketingstrategie?
Diese Bestrebung zur Zusammenführung von Datenbeständen wird kritisch betrachtet, da sie die ohnehin schon komplexe rechtliche Grundlage für den Datenaustausch innerhalb des Meta-Ökosystems weiter strapaziert.
Was für euch als Endanwender wie ein Gewinn an Privatsphäre wirkt, könnte dem Konzern in erster Linie zur Verfeinerung des digitalen Fingerabdrucks für werbliche Zwecke dienen.
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