Ab sofort greift eine wichtige EU-Regel auch für Notebooks bzw. MacBooks. Es geht um Spezialanschlüsse.
Die EU macht den nächsten Schritt beim einheitlichen Ladestandard. Nach Smartphones, Tablets und vielen anderen Geräten müssen nun auch neue Laptops in der EU per USB-C ladbar sein.
Ein Kabel für fast alles – zumindest theoretisch
Damit ist Schluss mit dem Netzteil-Chaos im Rucksack. Alle neuen Notebooks, die in der EU verkauft werden, brauchen künftig eine passende USB-C-Buchse zum Laden. Für viele Hersteller ist das aber kaum noch Neuland, auch MacBooks laden bereits seit Jahren per USB-C.
Neben Apple setzen auch Dell, Asus, Lenovo, HP und Microsoft bei vielen aktuellen Geräten bereits auf USB-C. Wichtig bleibt aber die Leistung: Ein Laptop zieht deutlich mehr Strom als ein Smartphone, vor allem unter Last.

MagSafe und Spezialstecker dürfen bleiben
USB Power Delivery kann hier helfen. Der Standard ist in vielen Fällen auf bis zu 100 Watt ausgelegt, neuere Varianten schaffen mit Extended Power Range sogar bis zu 240 Watt. Das ist besonders für stärkere Notebooks spannend.
Die Regel bedeutet aber nicht, dass eigene Ladeanschlüsse verschwinden müssen. Gaming-Laptops oder MacBooks mit MagSafe dürfen solche Ports weiter nutzen. USB-C darf nur nicht fehlen – und das ist trotz EU-Regulierungswahn aus Nutzersicht schon sinnvoll.
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