Eine Allianz aus 75 Organisationen hat in einem offenen Brief an Meta eine deutliche Warnung ausgesprochen.
Die von geplante Ausstattung der Meta-KI-Brillen mit Gesichtserkennung sei eine „inakzeptable Bedrohung für die Freiheit“. Es handele sich um eine rote Linie, die nicht überschritten werden dürfe.
Weniger Anonymität in der Öffentlichkeit
Die Kritiker warnen davor, dass Träger solcher Brillen Fremde sofort identifizieren könnten. Dies ermögliche den Zugriff auf sensible Datenbanken über Berufe, Gesundheit und Beziehungen – ein Werkzeug, das Stalkern, Betrügern und Behörden Tür und Tor für Belästigung und Einschüchterung öffne.

Besonders gefährdet seien vulnerable Gruppen sowie Menschen an sensiblen Orten wie medizinischen Kliniken oder Protesten. „Deine Brille sollte meinen Namen nicht kennen“, betont Cody Venzke von der ACLU.
Meta soll Abstand von Plänen nehmen
Die Technologie würde zudem freie Meinungsäußerung im Keim ersticken, da sich alle Menschen permanent beobachtet fühlen würden.
Angesichts von Metas Vorgeschichte mit Milliardenstrafen für Datenschutzverletzungen fordern die Organisationen ein sofortiges Abschwören von diesen Plänen, um den Schutz demokratischer Werte zu gewährleisten.
Hinweis: Artikel enthält Affiliate-Links. Was ist das? Fotos: Meta/RayBan
