Das KI-Startup Ex-Human, Entwickler der Apps Botify und Photify AI, hat Klage gegen Apple eingereicht.
Das Unternehmen aus San Francisco wirft Apple laut dem San Francisco Business Times willkürliche App-Sperren sowie die Zurückhaltung von Einnahmen in Höhe von 500.000 Dollar vor.
Im Zentrum des Konflikts stehen die Apps Botify, eine Plattform für KI-Bots, und Photify AI, ein Tool zur Bildgenerierung.
Ex-Human will Apps im App Store platzieren
Apple entfernte beide Anwendungen mit dem Vorwurf „unredlicher oder betrügerischer Aktivitäten“.
Ex-Human bestreitet dies und gibt an, dass Apple keine konkreten Beweise oder Beispiele für dieses Fehlverhalten geliefert habe.
Beide Apps standen bereits in der Vergangenheit wegen ihrer Inhalte in der Kritik. Botify geriet in die Schlagzeilen, da Nutzer KI-Chatbots erstellten, die minderjährige Prominente imitierten und sexuell aufgeladene Gespräche führten.
Photify AI wurde vorgeworfen, die Erstellung von freizügigen Bildern realer Personen ohne deren Zustimmung zu ermöglichen.
Ex-Human argumentiert aber, dass die Löschung von Photify AI wettbewerbswidrige Gründe habe, da sie zeitlich mit dem Start von Apples eigener KI-Fotofunktion „Image Playground“ zusammenfiel.
Laut Klageschrift generierte Botify monatlich rund 330.000 Dollar Umsatz, während Photify AI etwa 100.000 Dollar pro Monat einspielte.
Einstweilige Verfügung gegen Apple angestrebt
Das Startup fordert nun eine einstweilige Verfügung gegen die Verbote, um den Geschäftsbetrieb auf iOS-Geräten wieder aufnehmen zu können. Ob der Prozess erfolgreich sein wird, ist noch offen.
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