Der Streit um Klimaregeln zeigt, wie komplex „grün“ wirklich ist.
Mehr als 60 Unternehmen, darunter Apple, Amazon, BYD und General Motors, stellen sich gegen strengere Vorgaben beim internationalen Greenhouse Gas Protocol.
Sie fordern, neue Regeln zur Emissionsberichterstattung nur optional zu machen.
Was sich konkret ändern soll
Im Fokus stehen vor allem die sogenannten Scope-2-Emissionen. Künftig müssten Firmen nachweisen, dass genutzter Ökostrom zeitgleich und regional verfügbar ist.
Bisher konnten sie Zertifikate flexibler einkaufen, um ihren Stromverbrauch als klimafreundlich darzustellen.
Kritik an den geplanten Regeln
Die Unternehmen warnen vor Nebenwirkungen: „Die geplanten Regeln könnten Investitionen in Nachhaltigkeit bremsen und Strom verteuern.“
Apple, Amazon join push for looser greenhouse emissions reporting https://t.co/nBziWkFeoS
— Engadget (@engadget) April 23, 2026
Debatte um Glaubwürdigkeit
Befürworter der Reform sehen das anders: Die bisherigen Regeln machten es zu einfach, Fortschritte beim Klimaschutz zu übertreiben.
Ziel sei ein realistischeres Bild der Emissionen entlang der gesamten Wertschöpfungskette.
Noch ist nichts entschieden. Doch klar ist: Neue Umweltstandards könnten schon ab 2027 greifen – und Apples Klimastrategie spürbar verändern.
Hinweis: Artikel enthält Affiliate-Links. Was ist das? KI-Foto: Jörg Heinrich / iTopnews

