Günstig, aber nicht billig: Apple erklärt seine neue Strategie offensiv.
Einen Monat nach Marktstart gilt das MacBook Neo intern bereits als Riesenerfolg. Hardware-Chef John Ternus betont in einem spannenden neuen Interview, Apple habe bewusst nicht einfach Kosten gedrückt: „Die Produkte in diesem Bereich sind aus Plastik. Man kann sie buchstäblich verbiegen.“
Apples Ansatz sei anders: „Wir wollen niemals Schrott ausliefern, sondern großartige Produkte mit Apple-Qualität.“
Neuentwicklung statt Sparlösung
Für das Neo habe Apple „etwas komplett Neues von Grund auf“ entwickelt – basierend auf Apple Silicon und jahrzehntelanger Erfahrung mit Macs, iPhones und iPads.
Ziel: ein günstigeres Gerät, das sich trotzdem wie ein echtes Apple-Produkt anfühlt.
Auch Flops gehören zur Apple-DNA
Marketingchef Greg Joswiak räumt offen Fehler ein: „Wir sind nicht perfekt. Niemand trifft immer ins Schwarze.“ Selbst das erste MacBook Air verkaufte sich laut ihm „nicht besonders gut“ – heute ist es eine Ikone.
Apple Maps: Vom Fehlstart zum Erfolg
Auch Apple Maps gilt als Beispiel: „Es war holprig“, so Ternus, doch mit Ausdauer sei daraus „etwas Großartiges“ geworden.
Blick in die Zukunft: Apple Glasses
Zur nächsten großen Plattform bleibt Apple vage. Joswiak spricht von einer „Unvermeidlichkeit“, digitale und physische Welt zu verbinden.
Das dürfte ein klarer Hinweis auf künftige Geräte wie Apple Glasses sein – auch wenn kein konkreter Zeitplan genannt wird.
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