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AirTags und die Folgen: Konkurrent Tile verkauft sein Business

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Mit seinen AirTags hat Apple den nächsten Konkurrenten in Bedrängnis gebracht.

Die Macher der Bluetooth-Tracker Tile haben verkündet, dass sie ihr Geschäft verkauft haben. Für 205 Millionen US-Dollar geht Tile an die Firma Life360. Allein traut sich Tile nicht mehr zu, gegen Apple zu bestehen. Sonst hätte man wohl nicht verkauft…

Tile galt als Pionier bei Bluetooth-Trackern

Nur sechs Monate nach dem Start der Apple AirTags ist das ein Rückschlag für Tile. Life360 bietet einen Familiensicherheitsdienst an und bindet Tile in dieses System ein. Man hoffe, dass die Tile-Übernahme es möglich mache, „eine einzigartige und allumfassende Lösung für das Auffinden von Personen, Haustieren und Dingen anzubieten“.

Tile wird wohl weiter eigenständig vermarktet. Das Tile-Team soll zu Life360 wechseln.

Die Übernahme soll im ersten Quartal 2022 abgeschlossen werden. Tile war 2013 nach einer erfolgreichen Crowdfunding-Kampagne gegründet worden und im Bereich der Bluetooth-Ortungsgeräte ein Pionier.

„Unfairer Wettbewerb“ laut Tile-CEO

Zuletzt hatte der CEO von Tile sich über den unfairen Wettbewerb mit Apple beklagt. Kurz nach dem Release der AirTags hatte CJ Prober noch gesagt, er freue sich über Konkurrenz. Allerdings solle sie fair sein.

Zunächst half die Einführung der AirTags den Verkäufen. In der ersten Hälfte des Jahres waren die Umsätze höher. Im Vergleich zum Vorjahr wurden 200 Prozent mehr Produkt-Aktivierungen gemeldet.

Apple warf die Tiles allerdings aus seinem Store, um die AirTags besser verkaufen zu können. Auch in iOS wurden Anpassungen vorgenommen, um AirTags besser verkaufen zu können und Tiles weniger attraktiv zu machen.

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