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„Zwei Jahre geplant“: Apple kritisiert Epics „hinterhältigen Feldzug“

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Epic Games hat seine Züge gegen Apple jahrelang vorbereitet.

Das verriet in Ansätzen der CEO der Firma bereits im Februar – iTopnews.de berichtete. Nun sind weitere interne Dokumente des Unternehmens öffentlich geworden.

Hass gegen Apple schon seit 2008?

Sie zeigen, dass an den Vorbereitungen der Klage des „Projekts Freiheit“ gegen Apples Gebührenpolitik zwei Jahre gearbeitet wurde. Gegen Apple und Google gewettert wurde intern schon seit 2008.

Apple schreibt dazu in einer 500-seitigen Zusammenfassung der bisherigen Aktionen von Epic gegen sich und den App Store:

Dies alles war Teil einer vorgeplanten Medienstrategie namens „Project Liberty“. Epic engagierte 2019 [den Anwälten von] Cravath, Swaine & Moore LLP und eine PR-Firma, und diese Klage ist der Höhepunkt dieser Bemühungen. Epic versuchte, Apple als den Bösen darzustellen, damit das schwindende Interesse an Fortnite wiederbelebt wird. Als Epic jedoch von der iOS-Plattform entfernt wurde, teilte das Unternehmen den Spielern ironischerweise mit, dass sie weiterhin auf Konsolen, PCs und anderen Geräten spielen könnten – ein Beweis für die Existenz von Wettbewerb und das Fehlen von Monopolen.

Weiterhin kritisiert Apple die Taktik Epics als hinterhältig, da das Unternehmen auf Rücken der Gamer mehr Geld umsetzen wolle:

Im Grunde bittet Epic das Gericht, Apple alternative Bedingungen aufzuzwingen, damit Epic mehr Geld verdienen kann. Diese Forderung von Epic würde jedoch anderen Entwicklern und Verbrauchern schaden und Apple beispiellose Verpflichtungen auferlegen, seine proprietären Systeme und das Engineering für Dritte zu öffnen.

Am 3. Mai beginnt der Prozess, für den die Dokumente zusammengetragen wurden. Er wird bis zum 24. Mai andauern – und über alle entscheidenden Entwicklungen werden wir Euch in diesem Zeitraum natürlich wie gewohnt informieren.

Foto: Epic
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