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Corona-Warn-App: Merz will Nutzer orten lassen

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Angesichts weiter steigender Corona-Zahlen werden aktuell neue Optionen für die Corona-App ausgelotet.

So plädiert Friedrich Merz, Kandidat für den CDU-Vorsitz, in Bezug auf das mögliche Orten von Nutzern der Corona-Warn-App für „rechtsfreie Räume“.

Deutschland sei „viel zu viel auf den individuellen Datenschutz ausgerichtet“. Es könne nicht sein, dass die Anwendung „wirkungslos“ bleibe, erklärte er in einem Video-Talk der drei Kandidaten um CDU-Vorsitz (das Video hängen wir unten an).

Vorbild Asien?

Asiatische Länder hätten gezeigt, dass das Tracking von Nutzern zum Erfolg im Kampf gegen Covid-19 führen könne. Es gelte abzuwägen, ob Datenschutz oder Gesundheitsschutz wichtiger sei.

In die Diskussion hat sich auch der Präsident des Bayerischen Gemeindetags, Uwe Brandl, eingeschaltet. Er kritisiert, dass die Polizei nicht genügend Manpower habe, um die 15-Kilometer-Zone, die seit heute für Personen in Hotspots mit einer Inzidenz von mehr als 200 Infektionsfällen pro 100.000 Einwohnern gilt, ausreichend zu kontrollieren.

Brandls Vorschlag, den er im Bayrischen Rundfunk äußerte: Statt nur Stichproben zu machen, sei es sinnvoll, die Handy-Daten von Usern auszuwerten:

„Wir könnten heute Bewegungsprofile aus den Handys auslesen und auf diese Weise sehr treffsicher feststellen, wo sich die Menschen aufhalten. Wir müssen uns halt jetzt entscheiden, was wichtiger ist, der Gesundheitsschutz oder der Datenschutz.“

Sind die Ideen von Merz und Brandl aus Eurer Sicht der richtige Weg?

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