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Forscher entdecken Lücke in Apples T2-Chip, Risiko aber gering

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Sicherheitsforscher haben verkündet, Apples T2-Chip geknackt zu haben.

Der Chip ist in Apples Macs verbaut. Er ist für viele sicherheitskritische Aufgaben verantwortlich. Unter anderem speichert er sensible Daten wie TouchID-Informationen und mehr.

T2-Chip übernehmen und jailbreaken

Das Jailbreak-Tool checkra1n kann ab Version 0.11.0 die gefundene Sicherheitslücke ausnutzen und den Chip jailbreaken. Grund für den Fehler ist ein Debug-Modus, der von Apple nicht deaktiviert wurde.

Risiko im Alltag aber gering

Mit einem modifizierten USB-C-Kabel kann der Chip dann beim System-Start modifiziert werden. Da das Problem in der Hardware liegt, kann es nicht über ein Software-Update behoben werden.

Was bedeutet dies nun für Nutzer? Derzeit kursieren zwar im Netz klickheischende Geschichten rund um den Hack, aber das Risiko ist im Alltag gering. Denn der Explit funktioniert nur dann, wenn der Hacker auch einen direkten Zugriff auf einen Mac hat, der T2-Basiert ist. Habt Ihr Euren Mac in ungeschützten Räumen stehen? Nein! Außerdem kann das OS des T2-Chips über den Apple Configurator zurückgesetzt werden, sofern ein Exploit vorliegt.

Da Apple in kommenden Macs eine neue Chip-Generation verbaut, sind die künftigen ARM_Macs gegen die Attacke geschützt.

via Zdnet / Foto: Pixabay
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