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Jetzt bestellbar: Sonos Arc im großen iTopnews-Test

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Seit heute ist die neue Sonos Arc Soundbar bestellbar. iTopnews hat sie vorab getestet.
Bisher hatte die Sonos Beam einen festen Platz unter meinem OLED-TV von LG. In den letzten Wochen wurde sie vorübergehend abgelöst durch die neue Sonos Arc. Die Soundbar (Arc, zu deutsch: Bogen) erscheint am 10. Juni. Ich hatte die Gelegenheit, die Arc schon vorher ausgiebig zu testen und die Frage zu klären:

Die neue Sonos Arc im iTopnews-Langzeittest

Lohnt sich für Besitzer der Beam die neue Arc? Und macht der Kauf der neuen Arc Sinn, wenn der Fernseh-Sound, der selbst bei teuren TVs in der Regel nur flach daherkommt, aufgerüstet werden soll?

Weitere wichtige Frage: Sonos verspricht, dass die Arc auch eine Musik-Anlage ersetzen kann – stimmt das?

 

Einrichtung
Aber der Reihe nach. Los geht’s mit der Hardware. Sie wird in einer stylischen Box geliefert, die ganz an die minimalistischen Verpackungen von Apple erinnert. Die Arc ist allerdings ein Brett. Der Paketbote hatte Mühe, sie bis in den 3. Stock zu transportieren. Satte 6,25 Kilo ist die Arc schwer, bei Abmessungen von  87 x 1141,7 x 115,7 mm (H x B x T).

Mitgeliefert werden ein Stromkabel (die Arc verbraucht übrigens 4,3 Watt im Standby-Modus), ein HDMI-Kabel, ein optischer Audio-Adapter, kurz: alles was Ihr braucht, um das Gerät einzurichten.

Die Einrichtung erfolgt Sonos-like. Zunächst wird die Arc via HDMI mit dem TV verbunden. Anschließend das Stromkabel einstecken. Über die neue App (dazu später unten mehr, die Arc wird mit der noch nicht erschienenen neuen Sonos S2 App für iPhone und iPad gesteuert) wird das Gerät dann step by step eingerichtet.

Klappt die Verbindung über den Router nicht sofort, befindet sich am hinteren Bedienfeld die berühmte WLAN-Verbindungstaste. Einmal kurz drücken, Ton abwarten, dann sollte sich die Arc schlussendlich mit dem TV koppeln.

Gut zu wissen: Das hintere Bedienfeld erlaubt dank des integrierten Ethernet-Ports (10/100 Mbit/s) auch die Kabel-Verbindung vom Router zur Arc. Das kann bei einer Wiederherstellung bzw. einem Neustart nützlich sein. Oder wenn das WLAN schlecht ist. Generell spielt die Arc mit jedem 802.11b/g/n-Router im 2,4-GHz-Bereich zusammen.

Verarbeitung

Wie alles von Sonos ist die Arc grundsolide gebaut. Sie besteht aus fein bearbeitetem Metall. Absolut hochwertig. Die Knöpfe, etwa zum Einschalten, wackeln nicht und die LED-Leuchte für den Status blinkt klar. In der Nacht wird sie auf Null gedimmt, so dass die Arc auch nicht im Schlafzimmer stören würde.

Erhältlich ist sie in mattem Schwarz und mattem Weiß. Mein Testgerät war die White Edition, die erstaunlicherweise auch optisch gut zu meinem schwarz umrandeten OLED-TV passte. Es muss also nicht immer Schwarz sein, auch wenn das TV einen dunklen Rahmen besitzt.

Sprachsteuerung

Die smarte Arc lässt sich per Sprache steuern, mit dem Google Assistant oder Alexa. So konnte ich selbstverständlich auch auf Tracks von Streaming-Diensten wie Apple Music oder Spotify zugreifen. Der entsprechende Alexa-Skill (den Google Assistant habe ich nicht ausprobiert) ist in der Alexa-App schnell gefunden.  

Klang

Elf digitale Verstärker der Klasse D sorgen für den Sound. Acht elliptische Tieftöner sind für die Wiedergabe mittlerer Sprachfrequenzen und für satten Bass da und drei gewinkelte Kalottenhochtöner für Höhenfrequenzen und Dialoge.

Außerdem verbaut sind vier Fernfeld-Mikrofone, die für die Positionsbestimmung von Audioquellen verantwortlich sind, sowie eine hervorragende Mehrkanal-Echounterdrückung, sodass der Sprachassistent nach der Aktivierung ganz einfach antworten kann.

Damit aber nicht genug: Die Soundbar passt sich dank der Sonos Trueplay-Technologie an Euer Raum und Setup an. Die Einrichtung läuft über die passende iOS-App. Das Tuning wird dabei immer mit allen Speakern des Heimkino-Systems gemeinsam abgestimmt. Dafür sorgt der interne Quad-Core-Chip, der zudem Support für Apple AirPlay 2 möglich macht.

Die Sonos Arc bietet kraftvollen 3D Sound für Dolby Atmos Surround Speaker – und das ist nach dem Anschließen am TV via HDMI auch direkt bemerkbar. Ihr akustisches Design mit gewölbter 270-Grad-Front und 11 Lautsprechern sorgt für eine ultrabreite Klangbühne und beeindruckenden, differenzierten, nie schwammigen Bass.

Eine für alles – schon nach wenigen Teststunden war für mich klar: Die Arc ist nicht nur eine Soundbar zur Aufrüstung des TV-Sounds, sie wird auch künftig, wenn ich mir die Soundbar selbst kaufe, meine Musik-Zentrale.

Wer die Arc auch spät in der Nacht gern mal bis zum Anschlag bringt, für den hat Sonos wieder den beliebten Nachtmodus integriert. Er reduziert die Intensitität der Sound-Effekte. Tagsüber hatte ich aber auch die Nachbarn an der Tür…

Mit einer passenden Halterung für 79 Euro könnt Ihr das Gerät im Übrigen auch an die Wand montieren. Ich empfehle dies bei der Arc allerdings nicht. Da sie so konzipiert ist, dass sie vor allem nach oben abstrahlt, klingt sie vor dem Fernseher deutlich besser, als wenn sie an der Wand montiert zur Decke hin aufspielt.

Neue Sonos S2 App

Natürlich lässt sich die Arc manuell per Touch direkt am Gerät steuern. Einfaches Antippen von Wiedergabe, Stop, Pause und Lautstärke bzw. Mikro reicht. Die Tasten reagierten sensitiv, so wie es sein muss.

Praktischer ist es allerdings, die neue klarer gestaltete Sonos S2 App zur Steuerung zu verwenden. Hier habe ich eine frühe Beta-Version genutzt, kann daher noch nichts Endgültiges über die Verlässlichkeit sagen. Zum Zeitpunkt meines Tests hatte Sonos mehrere unterschiedliche Beta-Versionen verteilt. Die finale Version der S2-App kenne ich also nicht. Ich hatte zwischendurch ein paar Freeze-Probleme, die Neustarts der App nötig machten. Ich gehe davon aus, dass diese Bugs bis zum offiziellen Release der App am 10. Juni behoben sind.

Die Techniker von Sonos, mit denen ich in den letzten Wochen diverse Telefonate rund um das Thema Arc geführt habe, sind äußerst kompetent (danke noch mal vor allem an Roberto von Sonos für seine Geduld bei all meinen Fragen).

PS: Dank Infrarot-Sensor könnt Ihr aber auch nach Belieben Eure eigene Fernbedienung zur Steuerung der Arc nutzen.

Verkaufsstart und Preis

Die neue Sonos Arc Soundbar kann ab 10. Juni in Schwarz oder Weiß auf sonos.com oder bei Amazon bzw. den bekannten Retailern geordert werden. Der Preis liegt bei 899 Euro. Sonos-Geräte sind seit Jahren extrem wertstabil.

Mit einem schnellen Preisrutsch rechne ich nicht. Frühestens kurz vor Weihnachten sind Preise um 849 Euro bei speziellen Deal-Aktionen denkbar. Große Rabatte wird es nicht geben. Daher macht es keinen Sinn, bei Interesse noch mit einer Bestellung zu warten.

iTopnews-Fazit

Die Sonos Arc ist genau das, als das Sonos sie bezeichnet: eine Premium-Soundbar für TV und Musik. Wem toller Heimkino-Klang und satter Musiksound bei kompakter, schicker Form wichtig sind, macht mit einer Investition nichts falsch, gerade wenn bereits andere Sonos-Gadgets im Haus vertreten sind.

Die neue Sonos 5 als Follow-up zur Play:5 erscheint ja auch am 10. Juni. Sie kann – so werde ich es machen – Multiroom-fähig mit der Arc gekoppelt werden. Damit auch der letzte Nachbar über und unter unserem Office bald auszieht, weil er so mächtig dauerbeschallt wird… Ach, ich lade einfach alle mal zur gemeinsamen Arc-Hör-Session ein.

Sonos Arc im iTopnews-Test
  • 9/10
    Bedienung - 9/10
  • 10/10
    Verarbeitung - 10/10
  • 10/10
    Design - 10/10
  • 10/10
    Sound - 10/10
  • 9/10
    Preis-Leistung - 9/10
9.6/10

Das sagt iTopnews

Wem toller Heimkino-Klang und satter Musiksound kombiniert mit modernem, geschmackvollem Design wichtig ist, macht mit dem Kauf einer Arc alles richtig, gerade wenn bereits andere Sonos-Gadgets im Haus vertreten sind.

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