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AirPods Pro: Unsere Eindrücke nach den ersten beiden Tagen

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Die AirPods Pro sind da – und das Interesse weltweit sehr groß.

Ich benutze die AirPods Pro nun seit fast zwei Tagen und möchte Euch meine Eindrücke schildern bzw. die wichtigsten Fragen damit beantworten, die wir in zahlreichen Zuschriften von Euch gestellt bekommen haben.

Ich fange hinten an, bei der Frage, die in jeder 2. Mail an uns auftaucht…

Sind die AirPods den Preis wert?

279 Euro kosten die neuen AirPods Pro. Bereits nach so kurzer Zeit kann ich sagen: Mir sind die neuen In-Ears von Apple diesen Preis wert. Doch jetzt von vorn, auch wenn ich weiß, dass einige Leser ob des Preises   noch überlegen, ob sie zuschlagen sollen…

Wie macht sich die neue Optik?

Das Ladecase ist nicht mehr ganz so quadratisch, eher breiter. Der Grund: die veränderte Bauweise der AirPods Pro. Das Case bleibt handlich und portabel, passt in jede Hosentasche. Alles gut also. Die AirPods Pro selbst: Sie sind etwas kürzer geworden. Die Force-Taste ist neu. Dazu später mehr.

Halten die AirPods im Ohr?

Die AirPods Pro dürften bei jedem sitzen. Apple stattet die Silikon-Aufsätze zwar mit „Medium“ standardmäßig aus. Doch wer „Small“ oder „Large“ bevorzugt, kann die Stöpsel mühelos auswechseln. Ich bin am Ende bei „Small“ gelandet. Die AirPods Pro sitzen fest, sind bisher nicht rausgefallen (auch nicht beim Sport). Auch die Vorgänger saßen bei mir perfekt ohne rauszufallen. Die Aufsätze sind angenehmer im Ohr zu tragen als das reine Plastik des Vorgängers. Übrigens: Apple belüftet die AirPods samt Einsätzen so, dass es nicht zu Druck- oder Schwindelgefühlen kommt. Die Pros spüre ich daher kaum in den Ohren, feine Sache!

Wie finde ich heraus, welcher Aufsatz am besten passt?

Entweder durchs Ausprobieren. Oder noch einfacher mit Apples „Passtest“. Nach dem ersten Einsetzen wird ein Ton abgespielt. Anschließend erscheint die Meldung, ob sie perfekt sitzen: „Gute Abdichtung“ wird Grün angezeigt. Das sollte auch Euer Ziel sein, wenn Ihr die Aufsätze anprobiert.

Wie angenehm ist die Steuerung?

Gesteuert wird über das neue Touch-Feld, das direkt in den länglichen Fortsatz der AirPods integriert ist. Das Feld bietet akustisches Feedback für Eure Aktionen. Diese habt Ihr sofort intus: Einmal drücken für Play, Pause und die Beantwortung von Anrufen. Zweimal drücken fürs Vorwärts-Skippen. Dreimal fürs Zurück-Skippen. Drücken und halten ermöglicht das Switchen zwischen Noise Cancelling und Transparency Mode. Easy. Nach 2 Minuten gelingt Euch das wie im Schlaf.

Wie machen sich Noise Cancelling und Transparency Mode?

Das Umschalten klappt schnell und mühelos. Das Noise Cancelling schirmt so ab, wie es sein muss. Für mehr Sicherheit, zum Beispiel, wenn ich auf Berlins belebten Straßen unterwegs bin, werde ich den Transparency Mode nutzen. Hier bekommt Ihr noch etwas von Eurer Umwelt mit. Der Klang ist trotzdem voluminös und prägend.

Die wichtigste Frage: Wie gut klingen die AirPods Pro?

Im Vergleich zum Vorgänger wirkt der Klang auf mich noch druckvoller und klarer. In den Labors dieser Welt wird man dies anhand von Messwerten bestätigen. Aber schlussendlich kommt es auf Euer subjektives Empfinden an. Jedenfalls für mich gilt: Das Gesamtbild klingt noch einmal deutlich besser als bei den AirPods 2. Die Bässe sind stärker, aber ausgewogen und differenziert, der Klang im Gesamteindruck kraftvoller. So spielen die AirPods Pro in einer Liga mit B&W und Sennheiser. Sie sind aber mein All-day-Favorit, da ich die AirPods Pro 2. Gen. auch schon tagtäglich im Einsatz hatte. Fazit: Ich kann eine Kaufempfehlung aussprechen. Und ja, die 279 Euro sind mir diese neuen AirPods Pro wert. Meine 2. Generation – nicht, dass sie schlecht wären – aber die habe ich schon verschenkt…

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