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Huawei Smartphones: Panikverkäufe in Folge des Handelskriegs

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Huawei kämpft wegen des Handelskriegs zwischen USA und China mit immer mehr Problemen.

Weltweit fürchten viele Nutzer um die Zukunft ihrer Huawei-Smartphones. Sie verkaufen die Geräte oder tauschen sie gegen Modelle anderer Hersteller ein. Allein in Spanien sind die Verkäufe von Huawei-Smartphones infolge des Handelsstreit je nach Filiale zwischen 50 und 70 Prozent zurückgegangen.

540 Prozent mehr Huawei-Trade-Ins

Ein Online-Marktplatz meldet, dass die Anzahl verkaufter Huawei-Smartphones um 540 Prozent im Vergleich zur Vorwoche gestiegen ist. Aufgrund regelrechter Panikverkäufe musste der Handel mit den Geräten sogar vorläufig ausgesetzt werden.

Interesse am Neukauf deutlich gesunken

In Japan und Großbritannien ziehen große Netzbetreiber die Reißleine. Huawei-5G-Endgeräte werden bei den 5G-Planungen derzeit nicht mehr berücksichtigt. Erklärt wird dies damit, dass nicht sicherzustellen sei, dass Kunden über die Huawei-Smartphones uneingeschränkt auf Google-Dienste zugreifen können. die Netzbetreiber ziehen daraus die Konsequenz, die Huawei-5G-Endgeräte zeitweise aus ihren 5G-Planungen genommen.

Durch die vielen Verkäufe sinkt auch der Wert der Smartphones. Auch auf Preisvergleich-Seiten lässt das Interesse nach. Innerhalb einer Woche wurden Huawei-Smartphones um 46 Prozent seltener gesucht.

via Los Angeles Times
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